Ruder AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums sammelt fleißig Titel

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Stadtmeisterschaft der Schulen im Ergo-Cup

Der Ausschuss für den Schulsport in der Stadt Dortmund tat gut daran, das Heinrich-Heine-Gymnasium mit der Ausrichtung der Stadtmeisterschaft im Ergo-Cup zu beauftragen. Perfekt organisiert erlebten Freitag (16.02.) in der Aula des HHG zahlreiche Zuschauer eine fulminante Sportveranstaltung: Kräftemessen am Ruderergometer. Unter den 95 jungen Ruderinnen und Ruderern aus 6 teilnehmenden Dortmunder Gymnasien (neben dem HHG waren das: Immanuel Kant-, Max-Planck-, Leibnitz-, Stadt- und Reinoldus- und Schiller-Gymnasium) galt es, die Stadtmeister in 4 Altersklassen (Jahrgänge von 1997 bis 2006) sowie in Mixed-Wettbewerben zu bestimmen.

Klar zu erkennen: Die Nummer 5 liegt vorn.

Jahreszeitbedingt veranstaltet der Ausschuss für Schulsport im Winterhalbjahr eine Indoor-Stadtmeisterschaft und im Sommer geht es dann auf’s Wasser des Phönix-Sees. Bei der Indoor-Meisterschaft finden die Wettkämpfe auf Rudermaschinen statt, auf denen die Rudertechnik simuliert werden kann. Die kraftvollen Bewegungen werden elektronisch erfasst und in Echtzeit umgerechnet. Das Ganze wird auf einer großen Leinwand visualisiert. So können die Zuschauer die spannenden Rennen mitverfolgen.

Volle Konzentration am Start

Es war laut im PZ

Die Schüler/innen der Jahrgänge 2003 bis 2006 hatten eine 500 Meter-Strecke zu bewältigen. Die Jüngsten versuchten, die magische 2 Minuten-Marke zu knacken. Die Älteren mussten sogar über 1000 Meter ran. Eine unüberhörbare Schiffssirene war das Startsignal, und die Ruderer legten sich in die Riemen. Kraft und Ausdauer waren gefragt.

Mit Spannung verfolgten zahlreiche Zuschauer die Wettkämpfe

Bei manchem Aktiven wurden die letzten Ruderschläge zur echten Herausforderung. Schließlich werden bei dieser Sportart nicht nur Rücken- und Bauchmuskulatur beansprucht sondern 85 % der Muskeln im ganzen Körper. Doch die gellenden Anfeuerungsrufe ihrer Sportkameraden halfen dabei, die letzten Kraftreserven zu mobilisieren.

Bei den vier Mixed-Wettbewerben ging es besonders turbulent zu. Jeweils vier Schülerinnen und Schüler gingen im fliegenden Wechsel auf die 2000 Meter-Strecke. Wie bei einem Staffelrennen sollte durch den Wechsel möglichst keine Zeit eingebüßt werden. So halfen die Teammitglieder beim Befestigen der Fußschlaufen des Trittbretts, während der Aktive schon losrudern konnte. Unter den ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen und der stampfenden

Erschöpft aber glücklich: Teilnehmer am Lehrerrennen

Begleitmusik der HHG Licht und Ton AG ging es rasant zur Sache. Nach dem letzten Ruderschlag lehnten sich die jungen Sportler erschöpft aber zufrieden zurück.

Auch die Lehrer mussten ran

Im Rahmenprogramm fand außerdem ein Lehrer-Staffelrennen statt. Dabei waren jedoch bei einigen Lehrkräften Defizite im Ausdauerbereich nicht zu übersehen.

Zum Schluss überreichte Gisbert Krüger vom Ausschuss für den Schulsport der Stadt Dortmund unter dem Applaus der zahlreichen Besucher den 3 Besten aus jeder Altersklasse Urkunden als Anerkennung für die erbrachten sportlichen Leistungen. Dabei räumten die Ruderinnen und Ruderer des HHG die meisten Preise ab.

Glückliche Siegerinnen

Gisbert Krüger zeichnet die Sieger aus

 

 

 

 

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Rudern zählt zu den effektivsten Kraft-Ausdauer-Sportarten. Es stärkt die Muskulatur, den Kreislauf und regt die Fettverbrennung an. Schon seit Ende der 1970er Jahre wird auch Indoor gerudert, auf dem Ruderergometer daheim oder im Fitnessstudio. Das Heinrich-Heine-Gymnasium engagiert sich im Rudersport. Vor ca. 3 Jahren wurde eine Ruder AG gegründet, die auch mit dem in Dortmund ansässigen Ruderverein RC Hansa kooperiert. So erhält der RC Hansa regelmäßig talentierte Nachwuchsruderer. Schließlich braucht auch der Deutschland-Achter irgendwann wieder eine Frischzellenkur.

Hinweis: Zum Vergrößern der Fotos diese bitte anklicken.
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