Das Projekt ‚InnovationCity roll out’ nimmt an Fahrt auf

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 In Westerfilde/Bodelschwingh startet die Konzeptphase mit
einer Bürgerbefragung

BürgerInnen von Westerfilde/Bodelschwingh müssen sich in diesen Zeiten der Erneuerung ihres Ortsteils an manch neue Bezeichnung gewöhnen. Quartiersmanagement, Quartiersbüro, Aktionsbüro, DoNaPart  sind inzwischen vielen geläufig. Etwas sperrig präsentiert sich dagegen das Projekt „InnovationCity roll out“. Aber das dürfte sich bald ändern, denn vorgestern – 28.2.2018 – war der Start des Projektes mit einer Bürgerbefragung, bei der wesentliche Informationen zu dem Gebäudebestand, aber auch zum Zustand des Wohngebietes  insgesamt gewonnen werden sollen.

Was heißt „InnovationCity roll out“
Vorab eine kurze Erläuterung, was sich hinter dem Namensungetüm „InnovationCity roll out“ verbirgt. Hierzu schrieb die Pressestelle der Stadt Dortmund vor einiger Zeit:
„Der Name ‚InnovationCity roll out’ steht für eines der größten Projekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem 2010 gestarteten Projekt ‚InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop‘ sollen auf das gesamte Ruhrgebiet ausgerollt werden. Ziel ist es, den vorbildhaften, initial für Bottrop entwickelten Prozess auf weitere Städte im Ruhrgebiet zu übertragen. In insgesamt 20 ausgewählten Quartieren der Metropole Ruhr werden ganzheitliche Quartiersentwicklungen nach dem Vorbild der ‚InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop’ initiiert. Das Gesamtprojekt soll durch Analyse, Konzeptentwicklung und eine mögliche darauf folgende Umsetzung eine deutliche CO2-Reduktion erzielen und die ‚Energiewende von unten’ weiter vorantreiben. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des ‚Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)‘“

Beim offiziellen Startschuss im September 2017 (v.l.): Michael Leischner, Leiter der Koordinierungsstelle Klimaschutz im Umweltamt Dortmund; Ludger Wilde, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen; Stefanie Gerszewski, Projektleiterin Quartiermanagement Westerfilde/Bodelschwingh; Burkhard Drescher, Geschäftsführer der ICM; Juliane Hagen, Quartiersmanagement Westerfilde/Bodelschwingh;Tjark Bornemann,ICM

„Alle Einwohner im Quartier sollen die Chance bekommen sich in den InnovationCity-Prozess mit einzubringen. Gerade für das Aktivierungs- und Beteiligungskonzept ist es relevant zu wissen, welche Themen im Quartier Westerfilde/Bodelschwingh besonders wichtig sind“, erklärt Jan Küppers, Projektleiter Marketing & Kommunikation der Innovation City Management GmbH (ICM). „Die Themen werden dann in den Konzepten berücksichtigt.“

Die Bewohner des Stadtteils spielen in der jetzigen Phase der Konzepterstellung eine besondere Rolle: Sie kennen ihr Umfeld am besten und können aufzeigen, wo gehandelt werden soll. Darüber hinaus ist es wichtig, sowohl von Gebäudeeigentümern als auch von Mietern Hinweise zu bekommen, wie eine energetischen Modernisierung der Wohnbereiche sinnvoll angegangen werden könnte.

In der Befragung werden neben allgemeinen Informationen auch Daten zu den bewohnten Gebäuden und dem Stadtteil erhoben sowie spezielle Fragen für Gebäudeeigentümer und Mieter gestellt. Die Daten werden anonym behandelt, eine Abfrage des Namens oder der Hausnummer erfolgt nicht.

Allerdings Achtung: Wer an einer Verlosung der Preise teilnehmen will, muss seinen Namen und seine Anschrift angeben.Unter den TeilnehmerInnen werden Preise verlost, die sich alle auf den Stadtteil beziehen und  von Gastronomie-Gutscheinen über Wellness-Angebote bis hin zu Warengutscheinen der lokalen Händler  reichen.

Wie geht es weiter?
In den nächsten Monaten entwickelt die ICM zusammen mit der Stadt Dortmund, den Stadtwerken und weiteren Akteuren aus der Stadt ein integriertes Quartierkonzept für Westerfilde-Bodelschwingh. Darin sind die Bausteine enthalten, die für eine ganzheitliche Quartiersentwicklung erforderlich sind. Ganzheitliche Entwicklung heißt in diesem Fall: Grundlagenermittlung, ein energetisches Sanierungskonzept und ein Enrgieversorgungskonzept.

Möglichkeiten der Teilnahme an der Online-Befragung
Unter folgendem Link können die BewohnerInnen des Quartiers Westerfilde/Bodelschwingh an der Befragung teilnehmen: http://www.icrollout.de/befragung-dortmund

Wer keine Möglichkeit hat, den Fragebogen im Internet auszufüllen, kann sich an Jan Küppers wenden jan.kueppers@icruhr.de oder Tel.: 02041 70 5043) und den Fragebogen per Post anfordern. Außerdem kann der Fragebogen im Quartiersbüro Westerfilde/Bodelschwingh, Westerfilder Str. 23, innerhalb der Öffnungszeiten des Büros, dienstags 10.00 bis 14.00 Uhr und mittwochs 14.00 bis 18.00 Uhr abgeholt werden.

 

 

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