Freie Falkenheime werden volljährig

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18. Geburtstag des Falken Bildung- und Freizeitwerks gebührend gefeiert

Hoch her ging es am Freitag in der Netter Jugendfreizeitstätte „Smile“ des Falken Bildungs- und Freizeitwerks. Knapp 80 Mitarbeiter/innen, Vorständler, Unterstützer und Politiker/innen feierten den 18ten Geburtstag des FBF da, wo Woche für Woche Kinder und Jugendliche selbstgestaltet ihre Freizeit verbringen, kreativ spielen, in Gesprächen Unterstützung finden und Freiraum für demokratisches Miteinander und politisches Engagement nutzen.

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FBF-Vorstände und JFS-Leiter/innen

1998 übernahmen die Falken als erster freier gemeinnütziger Träger von der Stadt Dortmund die Kinder- und Jugendeinrichtungen in Nette und Kirchlinde. Der damalige Jugendamtsleiter Klaus Kohts und der FBF-Vorsitzende Rainer Hüls erinnerten an den damals nicht unumstrittenen Prozess der Übergabe und die anschließende Erfolgsgeschichte dieses Trägerwechsels. Dieser positive Werdegang lässt sich auch an der weiteren Entwicklung ablesen, denn inzwischen hat sich das Angebot des FBF für Dortmunder Kinder und Jugendliche noch um das Time Out in Wickede und die kleinen Treffs in Hörde, Westerfilde und Scharnhorst erweitert.

Die drei hauptamtlichen Einrichtungsleiter vermittelten den Gästen mit Bildern, Dokumenten und kleinen Geschichten das breite Spektrum an personenbezogenen, sozialräumlichen und überörtlichen Angeboten in ihrer Bedeutung für das Heute und die Lebensbiografien der Besucher/innen. Daneben lassen sich für die drei Einrichtungsstandorte auch einige Schwerpunkte der Arbeit benennen.

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Falken-Schwerpunkt: Arbeit mit Kindern

Marielle Zeidler stellte für die Arbeit des Time Out neben anderen Aktivitäten wie etwa Sportangeboten insbesondere die Mädchenprojekte ins Zentrum, mit denen es in den letzten Jahren gelungen ist, verstärkt junge Besucherinnen anzusprechen.

Für die Arbeit des KJT Kirchlinde wies Michael Rehberg auf die Bedeutung und den Umfang des Themas „Demokratieförderung“ als wichtiges Arbeitsfeld mit vielen Aktivitäten hin, die zum Teil auch außerhalb der Einrichtung durchgeführt worden sind und den jungen Leuten auch weitergehende Erfahrungen ermöglichten.

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zahlreiche Zuhörer/innen lauschten den Vorträgen

Robert Austmann, Leiter des Smile, beschrieb die Entwicklung der aufsuchenden Jugendarbeit. Daraus ist vor einigen Jahren das „Chill“ als pädagogisches Konzept hervorgegangen. Es richtete sich an Jugendliche, die ohne feste Anlaufstellen und Alltagsstrukturen zuvor in ihrer Freizeitgestaltung zu problematischem Verhalten in Nette neigten. Zugleich führte er durch eine Vielfalt von Projekten, die im Smile und außerhalb stattgefunden haben, wobei er neben den legendären Dance-Contests besonders auf die seit langer Zeit laufenden Spielplatzaktionen hinwies.

Für alle Geburtstagsgäste brachte es dann Klaus Kohts auf den Punkt: „Gäbe es diese Einrichtungen nicht, dann müssten sie erfunden werden“.

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