Cartoon des Tages – Mario Lars
Cartoon des Tages – Reinhard Alff
Einladung von Betriebsratsvorsitzendem Moritz Engels
AfA zu Besuch im TKS Stahlwerk Dortmund –
Man spürt es sofort, wenn man das Werk betritt: Hier arbeiten Menschen, die jeden Tag mit Präzision, Stolz und echter Hingabe dafür sorgen, dass Stahl mehr ist als ein Werkstoff. Für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Dortmund (AfA) war der Besuch bei thyssenkrupp Steelheute mehr als eine Führung – es war ein Blick in das Herz eines Standortes, der Dortmund seit Generationen prägt.

Danke an den Betriebsratsvorsitzenden Moritz Engels und Thomas Lüftner, Leiter Kaltbandwerk 3 für die Einladung und die offenen Gespräche. Solche Einblicke bekommt man nur, wenn Vertrauen da ist.
Was den Standort ausmacht
- Im Kaltbandwerk wird warmgewalzter Stahl mit beeindruckender Präzision zu dünnen, hochqualitativen Bändern verarbeitet – Millimeterarbeit, die nur mit Erfahrung und Teamgeist gelingt.
- Wenn Stahlband unter hohem Druck zu dünnem Blech gewalzt wird, verfestigt es sich, so dass man es nicht mehr ohne weiteres zu Autoteilen, Computergehäusen oder Bauelementen umformen kann. In der Contiglühe wird der Stahl auf bis zu 835 Grad erhitzt, damit sich die Verfestigung wieder auflöst.
- In der Feuerbeschichtung erhält der Stahl seinen Schutz – ein kontinuierlicher Prozess, der dafür sorgt, dass Produkte langlebig und zuverlässig bleiben.
Diese Bereiche zusammen machen den Standort zu einem wichtigen Baustein der europäischen Energie- und Industrieinfrastruktur. Und hinter jeder Maschine stehen Menschen, die wissen, was sie tun.
Herausforderungen & Zukunft
Der hohe Automatisierungsgrad, insbesondere in einer der modernsten Verzinkungsanlagen Europas, beeindruckt und verdeutlicht: Die Branche kann Transformation und technologische Weiterentwicklung, auch wenn berufliche Anforderungen sich ändern und der globale Wettbewerb zunimmt. Denn der Druck durch Importe, steigende Energiepreise und die Entwicklung hin zur klimaneutralen Produktion ist für die Kolleginnen und Kollegen spürbar. Aber genauso spürbar ist ihr Wille, diesen Weg mitzugehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die Beschäftigten nicht die Leidtragenden sind.
„Die Gespräche mit dem Betriebsrat haben gezeigt: Mitbestimmung ist hier kein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Die Belegschaft hält zusammen, kämpft für ihren Standort und verdient politische Entscheidungen, die ihnen Sicherheit geben“ so Ulrich Piechota Vorsitzender AfA Dortmund und weiter „Wir bleiben an der Seite der TKS-Beschäftigten – für gute Arbeit, starke Standorte und eine Transformation, die Zukunft schafft statt Angst.“
Mit dem Heimatverein Mengede unterwegs
Einladung zum traditionellen Schnadegang
Von Diethelm Textoris
Der Countdown läuft. Am kommenden Samstag, 3.10. – Beginn um 10.00 Uhr, findet auf Einladung des Mengeder Heimatvereins wieder der jährliche Schnadegang statt. (wir berichteten) Er führt vom Heimathaus in die Mengeder Heide, vorbei am ehemaligen Heideröschen, dem jüdischen Friedhof und dem Naturdenkmal „Alte Buche“ zum AGORA Kulturzentrum in Ickern. Hier erwarten die Schnadegänger und -gängerinnen Grillwürste und kühle Getränke (gegen Bezahlung). Auch das traditionelle humorvolle Streitgespräch wird diesmal nicht fehlen.

Erkundung der heimischen Umgebung mit hohem Unterhaltungswert: der tradtionelle Schnadegang des heimatvereins Mengede
Heimatvereinsvorsitzender Hans-Ulrich Peuser und Castrops Bürgermeister Rajko Kravanja streiten darüber, ob Ickern endlich wieder dem Bezirk Mengede zugeschlagen wird, wo es nach Meinung vieler Mengeder doch hingehört. Über die Rittershofer Straße, entlang der Emscherauen geht es zum Stationskreuz der Fronleichnamsprozessionen und dann zurück zum Heimathaus. Dort findet der gemütliche Ausklang statt. Weiterlesen
Cartoon des Tages – Mario Lars
Obst von Dortmunds Streuobstwiesen: Pflücken für den Eigenbedarf ist erlaubt
Silberner Delphin« in Cannes –
Internationaler Preis für DSW21-Video-Dokumentation zum Bildungsprogramm »Von Dortmund nach Auschwitz«
Verstehen, was passiert ist, begreifen, was eigentlich nicht begreifbar ist, aus dem Verständnis Verantwortung übernehmen: Das ist der Anspruch des Bildungsprogramms »Von Dortmund nach Auschwitz« für Auszubildende und Mitarbeitende von DSW21 und den kommunalen Unternehmen der 21-Gruppe. Im Frühjahr 2025 hat das Videoteam der DSW21-Konzernkommunikation eine Projektgruppe mit der Kamera begleitet. Weiterlesen
Was sich im Bahnhofsumfeld bewährt hat, wird auf die westliche Innenstadt ausgedehnt: Abstellzonen für Leih-Scooter
Ab 1. Oktober dürfen E-Scooter nur noch auf markierten Parkflächen abgestellt werden
Westhausen-Grundschule eröffnet neues Schulgelände
Zentrales Projekt der Stadterneuerung bereichert das ganze Quartier

Bewegung und Sport machen jetzt mehr Spaß als je zuvor – die modernen, gut durchdachten Anlagen sind der Grund. Besonderer Clou ist die neue Trendsportanlage mit Elementen aus Calisthenics und Parkour. Hier haben Jugendliche aus dem Quartier sich bei der Planung eingebracht.
© Stadt Dortmund / Andreas Buck
Dortmund zieht die Haushaltsbremse für das vierte Quartal
St. Josef Nette feierte fröhliches Gemeindefest
Rundum zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen aus St. Josef Nette mit dem Gemeindefest am Samstag. Bei schönem Wetter gab es ein buntes Angebot und viele Besucherinnen und Besucher.

Eine Hommage an das Musikinstrument des Jahres 2026
Heider Spielgruppe begeisterte mit „Akkordeon-Facetten“
Von Diethelm Textoris

„Standing Ovations“ beim Zwischenapplaus und zum Schluss.
Man nennt es scherzhaft Zerrwanst, Heimatluftkompressor, Maurerklavier, Squeeze Box, Schweineorgel und Wanznpress, oder ein wenig respektvoller Schifferklavier, Bajan und Ziehharmonika. Gemeint ist das Akkordeon. Aktuell ist es das Instrument des Jahres 2026. Das nahm das im Stadtbezirk beheimatete und im Jahre 1978 gegründete Akkordeonorchester „Heider Spielgruppe“ zum Anlass, die Vielseitigkeit dieses „Chamäleons“ unter den Musikinstrumenten vorzuführen. So hieß das Konzert im Pädagogischen Zentrum des Heinrich-Heine-Gymnasiums am Sonntagnachmittag (20.9.) auch bezeichnenderweise „Akkordeon-Facetten“.




