Daten sind das neue Öl

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Informationsportal opendata.dortmund.de geht online

Ab dem 23. August ist das Informationsportal Open Data der Stadt Dortmund (im Expertensprech: open „däta“) online. Hiermit geht die Stadt Dortmund in der Zusammenarbeit mit Bürgerschaft, Wissenschaft, Firmen, Medien oder Investoren neue Wege. Unter www.dortmund.de ist der Link zum Portal abrufbar.

In einem Informationsgespräch stellten Funktionsträger und Experten der Stadtverwaltung die sich ergebenden Möglichkeiten für die Bürgerschaft vor. Eine gebührenfreie Bereitstellung aller Daten – soweit keine Schutzbedürftigkeit besteht -, dazu noch frei Haus verfügbar, ein Mehrwert, der nach Einschätzung von Organisationsdezernent Christian Uhr einem digitalen Kulturwandel in der öffentlichen Verwaltung gleichkommt. Man erhofft sich eine breite Nutzung aber auch eine Rückkopplung aus den Anwenderkreisen. Über einen im System implementierten Fragebogen aber auch über die sozialen Medien (insb. Twitter) ist jederzeit ein Meinungsaustausch möglich und erwünscht. Bereits zum Ende des Jahres sollen in einem Update nutzbare Vorschläge berücksichtigt werden. Hier ist dann auch daran gedacht, die Version auf Smartphones lesbar zu machen.

Der Leistungsumfang des Portals gliedert sich in 14 deutschlandweit einheitliche Kategorien. Es beinhaltet zahlreiche statistische Daten, wie z.B. zur Bevölkerungsentwicklung. Zeitlich gruppierte Einzeldaten, z.B. aus der Kategorie Wahlen, werden für weitere wissenschaftliche Auswertungen in Modellen und Vorhersagen ebenfalls angeboten.
Präsentiert werden können z.B. georeferenzierte Bevölkerungsdaten, Standorte öffentlicher Toiletten, Schulen und Kitas, E-Tanksäulen, Radstationen oder Bebauungspläne. Geografische Basis von fast allen abrufbaren Statistiken zur Infrastruktur sind die vom Vermessungs- und Katasteramt erarbeiteten Geodaten, die selbst in Form von Kartenwerken des Liegenschaftskatasters ebenfalls bereitgestellt werden. In ein bis zwei Jahren, so Ulf Meyer-Dietrich vom Vermessungs- und Katasteramt, erwartet man sogar eine Verdoppelung bis Verdreifachung des bereitgestellten Datenvolumens.

Die Veröffentlichung von Daten als Open Data ist ein wesentlicher Bestandteil und erster Schritt auf dem Weg zu Open Government der zum Ziel hat, das Verwaltungshandeln und politische Entscheidungen transparenter zu machen.

v.l.: Jörg Zilian,stv. Leiter des Dortmunder Systemhauses, Stadtrat Christian Uhr, Dr. Ulrich Potthoff Leiter der Dortmund-Agentur, Ulf Meyer-Dietrich, Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes, Stadtrat Ludger Wilde und Daniel Heuer vom Dortmunder Systemhaus bei der Projekt-Präsentation

 

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