Felix Brückner und Moritz Niermann sind die Gesichter der Quartiersarbeit in Marten. Sie sind Ansprechpartner für Anwohner*innen, Vereine, Politik und alle, die sich für das Quartier engagieren. Gemeinsam entwickeln sie Projekte, fördern Vernetzung und unterstützen bei Anliegen – mit dem Ziel, die Lebensqualität in Marten nachhaltig zu verbessern.
Vom Konzept zur Praxis
Im Frühjahr 2024 wurde das „Martener Zukunftskonzept“ veröffentlicht, das 47 konkrete Projekte für die Entwicklung des Stadtteils enthält. Nach der intensiven Beteiligung der Bürger*innen wurde im vergangenen Jahr die praktische Umsetzung vorangetrieben. „Es ist schön zu sehen, wie wir die im Konzept formulierten Ideen Schritt für Schritt realisieren“, sagt Brückner.
Ein Beispiel ist das Projekt „Marten blüht auf“: Gemeinsam mit dem Grünflächenamt wurden biodiverse Wiesen im Steinhammer Park angelegt, um die Artenvielfalt zu fördern. Geplant ist noch ein Lehrpfad, der das Bewusstsein für Biodiversität stärken soll.
Ein anderes Beispiel ist die Organisation der „Demokratietage“ in Lütgendortmund und Marten. Sie sollen den Austausch und das Miteinander im Stadtteil fördern. Mit dem „Martener Meilenpicknick“ wurde zudem ein niederschwelliges Format geschaffen, bei dem sich Martener*innen ungezwungen treffen und austauschen können.
Themen im Blick: Meile, Boule-Bahn und mehr
Die Quartierskoordination hat sich außerdem mit der Umgestaltung der Martener Meile, einer Boule-Bahn für den Steinhammer Park und der Förderung des Martener Marktes beschäftigt – Themen, die weiter auf der Agenda bleiben. Außerdem waren sie maßgeblich daran beteiligt, den Bürger*innentreff „Meilenstein“ weiter zu sichern. Künftig werden die Quartierskoordinatoren dort regelmäßig Sprechstunden abhalten: Ab dem 17. Juli sind sie immer donnerstags von 14 bis 17 Uhr im Meilenstein vor Ort, um direkt mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen.
Das Martener Zukunftskonzept und der vollständige Bericht finden sich online:
dortmund-nordwaerts.de/quartierskoordination