Teamwork und Sklavenhaltung: Interessantes über das Sozialleben von Ameisen im Naturmuseum erfahren

Blick in die Ausstellung „Waldameisen“ im Naturmuseum.
© Stadt Dortmund / Sabrina Richmann

Vortrag von Prof. Susanne Foitzik gibt Einblicke in das komplexe Sozialverhalten von Ameisenstaaten

Das Naturmuseum Dortmund zeigt große Bilder kleiner Heldinnen: „Waldameisen – Superheldinnen auf sechs Beinen“ läuft noch bis Ende September. Am Donnerstag, 4. September, berichtet Prof. Susanne Foitzik ab 19 Uhr über die soziale Evolution von Ameisenstaaten.

Das Sozialleben von Ameisen ist faszinierend: Sie arbeiten in Teams zusammen und betreiben in gewisser Form Landwirtschaft und Viehzucht. Den sozialen Tieren sind aber auch Verhaltensweisen wie territoriale Auseinandersetzungen bis hin zur Sklavenhaltung nicht fremd. Susanne Foitzik gibt im Vortrag Einblicke in das komplexe Sozialverhalten von Ameisenstaaten und deren Evolution. Die Referentin ist Professorin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und forscht in den Bereichen Evolution und Verhaltensbiologie an Ameisen. Sie ist unter anderem Mitautorin des Buchs „Weltmacht auf sechs Beinen. Das verborgene Leben der Ameisen“.

Ausstellung zeigt faszinierende Bilder

In der Ausstellung blicken die Besucher*innen auf 41 Bildern des Fotografen Ingo Arndt ins Innere eines Ameisenstaates. Er zeigt Waldameisen auf seinen Bildern als Architektinnen, Jägerinnen, Putzkolonne, Gärtnerinnen und Viehhalterinnen. Auf großformatigen Bildern hat er die Waldameisen in erstaunlichen Szenen festhalten. Ein Video zeigt beeindruckende Filmsequenzen aus dem Leben der Waldameisen in ihrem Nest.

dortmund.de/naturmuseum