
Thorsten Trelenberg liest Lyrik aus „WallHallo“, einer poetischen Liebeserklärung an den Dortmunder Wall.
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Die 1. Dortmunder TextTage machen die literarische Vielfalt Dortmunds sichtbar und laden dazu ein, Schreibende und ihre Werke in konzentrierter Form kennenzulernen. Damit schaffen sie ein neues Forum für Austausch, Entdeckung und Begegnung innerhalb der Dortmunder Literaturszene. Was es bislang nur als einzelne, voneinander unabhängige Veranstaltungen gab, wird nun gebündelt erlebbar: Lesungen, Gespräche, Buchpremieren und Schreibpraxis mit Dortmunder Autorinnen und Autoren – live, offen und mitten in der Stadt.
Kreativer Start mit Textwerkstatt
Zu Beginn des Literatur-Wochenendes steht die Schreibwerkstatt, die allen Altersgruppen offensteht. Ob erste Schritte oder langjährige Erfahrung: Teilnehmende entwickeln eigene Texte. Die Ergebnisse werden gleich zu Beginn präsentiert – bei der ersten Lesung der Dortmunder TextTage. Der kostenlose Kurs findet am Samstagvormittag statt, eine Anmeldung über die Volkshochschule Dortmund ist erforderlich. Der Kurs ist kostenlos, bitte Anmeldung unter vhs-dortmund.de (Kursnummer 26-62115). Auskunft erteilt Frank Scheidemann (fscheidemann@stadtdo.de).
Von Science-Fiction über Prosa zu Tiergeschichten und Henriette Davidis
Das anschließende Programm spannt einen Bogen durch aktuelle Literatur aus Dortmund: von Lyrik und Essay über Science-Fiction, Romantasy und Prosa bis hin zu humorvollen Tiergeschichten. Buchpremieren, neue Texte und literarische Rückblicke zeigen, wie lebendig und facettenreich die Dortmunder Literaturszene ist. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge aus der Dortmunder Literaturlandschaft, etwa mit einem literarischen Blick auf Henriette Davidis anlässlich ihres 150. Todestages.
Mit den Dortmunder TextTagen entsteht damit eine neue Veranstaltung, die die Literaturszene der Stadt erstmals gebündelt präsentiert – konzentriert an zwei Tagen, offen für alle und fest verankert in Dortmund.
Hintergrund und Service
Wochenend-Tickets sind für 10 Euro an der Tageskasse oder im Vorverkauf in der Stadt- und Landesbibliothek erhältlich.
Gleichzeitig richten die TextTage den Blick nach vorn: Bereits bis zum 1. März startet die Bewerbungsphase für die 2. Dortmunder TextTage im Herbst 2026. Informationen zum Verfahren stehen online zur Verfügung: dortmund.de/foerderung-literatur zu finden.
Veranstaltet werden die 1. Dortmunder TextTage von der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, gefördert durch das Kulturbüro Dortmund und die Volkshochschule Dortmund, mit Unterstützung der Freunde der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund e.V. und des Literaturhaus Dortmund. Das Literaturhaus, als „ständige Vertretung der Dortmunder Literatur“, begleitet das Event mit einem eigenen Infostand und lädt zum Austausch ein.
Programmüberblick der 1. Dortmunder TextTage
Ort: Studio B der Stadt- und Landesbibliothek, Max-von-der-Grün-Platz 1-3, Dortmund
Zeit: 28. Februar und 1. März 2026, jeweils ab 14 Uhr
Die Schreibwerkstatt beginnt am 28. Februar um 11 Uhr
Samstag, 28. Februar 2026
11 Uhr: Schreibwerkstatt – Kreatives Schreiben für alle Altersgruppen mit Susanne Eichler. Eigene Texte entstehen in offener Atmosphäre; Teilnahme kostenlos mit Anmeldung.
14 Uhr: Lesung aus der Schreibwerkstatt – Präsentation der am Vormittag entstandenen Texte und Einblicke in die kreativen Schreibimpulse.
15 Uhr: Buchpremiere – Jürgen Brôcan stellt seine neuen Lyrik- und Essaybände vor und wirbt für die Kraft der Poesie.
16 Uhr: Neues Lesen – Susan Abyss präsentiert ihre geheimnisvolle Erzählung „Das Geheimnis der Nautilus Noir“.
17 Uhr: Neues Lesen – Philipp Reitza liest augenzwinkernde Alltagsprosa zwischen Küchenphilosophie und Lebenskunst.
18 Uhr: Literatur in Dortmund: Henriette Davidis – Der LiteraturRaum DortmundRuhr erinnert kreativ und überraschend an Henriette Davidis zum 150. Todestag.
Sonntag, 1. März 2026
14 Uhr: Neues Lesen – Thilo Jaskewitz liest aus seinem dystopischen Science-Fiction-Roman „Elektron“.
15 Uhr: Maria Steel stellt ihre Romantasy „Golden Origin“ vor – eine Geschichte über Magie, Freundschaft und Freiheit.
16 Uhr: Literatur in Dortmund – Thorsten Trelenberg liest Lyrik aus „WallHallo“, einer poetischen Liebeserklärung an den Dortmunder Wall.
17 Uhr: Neues Lesen – Gina Jung erzählt in „Und wenn es so wäre?“ von Familiengeheimnissen, Identität und Vergangenheitsbewältigung.
18 Uhr: Literatur in Dortmund – beschließt die TextTage mit humorvollen und hintersinnigen Geschichten über außergewöhnliche Haustiere.

