Neues Angebot wertet östlichen Eingang des Hellwegs auf

© Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Möbelgeschäft erhält Förderung aus dem Anmietungs-Fonds

Am Ostenhellweg kommt neue Bewegung in die Ladenlandschaft: In der früheren Hirsch-Apotheke direkt an der Ecke zum Ostwall öffnet im Mai der „Prachtraum“. Das Geschäft für Möbel und Wohnaccessoires erhält Förderung durch den Anmietungs-Fonds des Citymanagements.

Das Angebot des „Prachtraums“ reicht von hochwertigen Möbeln über Möbelgriffe und Knäufe bis zu nachhaltigen Beleuchtungslösungen und diversen Home-Accessoires. Ein wichtiger Teil des Konzepts ist die lokale Ausrichtung des Sortiments, wie Geschäftsführer Jan Bruder erläutert: „Wir verkaufen Metallmöbel aus eigener Fertigung, kooperieren aber auch mit Herstellern und spezialisierten Marken aus der Region.“

Bruder hat bereits Erfahrung als Geschäftsführer unter anderem eines metallverarbeitenden Betriebs. Die insgesamt rund 240 Quadratmeter am Ostenhellweg kann er dank Anmietungs-Fonds bis Ende 2027 zu stark vergünstigten Konditionen anmieten. Um sich auch über die Förderperiode hinaus zu etablieren, hat er eine klare Zielgruppe im Blick: „Mit dem Prachtraum richten wir uns an Menschen, die Wert auf Qualität, individuelles Design und Nachhaltigkeit legen“, sagt er. Individuelle Beratung, Maßanfertigungen und insgesamt ein starkes Augenmerk auf guten Service seien selbstverständlich. Seine Türen öffnet der „Prachtraum“ voraussichtlich ab Anfang Mai für die Kundschaft – bis dahin wird umfangreich renoviert.

Prägend für den Eingang in die Einkaufsmeile

Citymanager Tilmann Insinger sieht in der Neubesetzung des Ladenlokals nach gut zwei Jahren Leerstand einen weiteren wichtigen Impuls für den Ostenhellweg. „Dieses Eck-Ladenlokal ist ganz entscheidend dafür, wie der Eingang in die Einkaufsmeile Hellweg vom Osten her wirkt. 152 Jahre lang war hier die traditionsreiche Hirsch-Apotheke präsent. Künftig werden die großen Schaufenster den Blick freigeben auf hochwertige Einrichtungsgegenstände – das macht Lust darauf, die weiteren Angebote der City zu erkunden. Für ein Möbelgeschäft dieser Art ist es logistisch eine perfekte Lage: Kund*innen können das Sortiment beim Flanieren durch die Fußgängerzone entdecken, zum Transport ihres Einkaufs aber bei Bedarf das Auto über den Ostwall heranfahren.“

Weil diese optimale Paarung aus Nutzung und Ladenlokal auf ganzer Linie überzeugte, bewilligte das Citymanagement die Förderung über den Anmietungs-Fonds. Das heißt: Die Stadt mietet das Ladenlokal nun für 70 Prozent der letzten Miete vom Eigentümer. Sie vermietet es aber direkt weiter an den neuen Nutzer – der nur noch 20 Prozent der Altmiete bezahlt. Die Differenz gleicht die Stadt mithilfe von Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ aus.

Anträge für Förderung sind weiterhin möglich

Wer selbst ein leerstehendes Ladenlokal hat, oder eine Idee für ein neues Angebot in der City, kann jederzeit Anträge beim Citymanagement stellen. Das Team berät dazu eingehend und führt Eigentümer*innen mit passenden neuen Nutzer*innen zusammen. Wer sich bewerben möchte, sollte allerdings nicht zögern: Wegen der Abhängigkeit vom Landesförderprogramm enden alle jetzt noch startenden Förderungen des Anmietungs-Fonds zum 31. Dezember 2027. Je früher der Mietvertrag für ein Objekt beginnt, desto größer fällt die Unterstützung also im Endeffekt aus.

Alle Informationen zum Anmietungs-Fonds gibt es unter dortmund.de/citymanagement.

Der Anmietungs-Fonds wird gefördert aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des Landes Nordrhein-Westfalen.