Der Tätigkeitsbericht 2025 ist jetzt online abrufbar
Das Gleichstellungsbüro gestaltet die Stadtverwaltung aktiv mit – in Personalprozessen, in Führungsfragen, in Projekten und in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteur*innen innerhalb und außerhalb der Verwaltung. Der Tätigkeitsbericht ist deshalb so etwas wie ein Blick hinter die Kulissen.
Gleichstellung ist in der Stadtverwaltung Teil zentraler Steuerungsprozesse: Im Jahr 2025 hat das Gleichstellungsbüro unter anderem rund 9.600 Personalmaßnahmen begleitet und war an zahlreichen organisatorischen Entscheidungen beteiligt. Das geht immer nur in enger Zusammenarbeit mit anderen Akteur*innen – insbesondere mit dem Personal- und Organisationsamt, dem Personalrat sowie den Fachbereichen. Gleichstellung wird so systematisch in Entscheidungsprozesse eingebracht.
Neue Wege in Führung – gemeinsam entwickelt
In 2025 lag ein Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung von Führungsstrukturen. Das Modell Co-Leadership wurde gemeinsam mit dem Personal- und Organisationsamt und dem Personalrat entwickelt und konnte 2025 starten. Das neue Modell erweitert die bestehenden Möglichkeiten, Führung flexibler zu gestalten – etwa durch geteilte Führungsverantwortung – und wird derzeit schrittweise in der Verwaltung erprobt und weiterentwickelt.
Frauen fördern – strukturell und vernetzt
Die Förderung von Frauen in Führungspositionen bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen des Gleichstellungsbüros. Neben strukturellen Maßnahmen setzt das Gleichstellungsbüro auf Qualifizierungen, Mentoring und Netzwerke – vielfach in Kooperation mit dem Zentrum für Ausbildung und Kompetenzen (ZAK) sowie weiteren internen Partner*innen.
Austausch, Qualifizierung, Impulse
Das Gleichstellungsbüro bietet für unterschiedliche Bedürfnisse auch unterschiedliche Angebote. Die LunchBox beispielsweise ist ein Fortbildungsangebot für alle Mitarbeiter*innen der Stadt Dortmund. Hier wird Wissen rund um die Themen Vereinbarkeit und Chancengleichheit vermittelt. Workshops zu Führung, Vereinbarkeit und Gleichstellungsthemen bringen fachliche Impulse in die Breite der Verwaltung. Das Gleichstellungsbüro koordiniert auch die Väterkonferenz, die jährlich in enger Zusammenarbeit insbesondere mit dem Personal- und Organisationsamt und weiteren Bereichen auf die Beine gestellt wird.
Der Tätigkeitsbericht beleuchtet noch viele Aspekte mehr: Er ordnet Gleichstellungsarbeit ausdrücklich in die gesellschaftliche Entwicklung ein. Er befasst sich mit Gewalt gegen Frauen und damit, wie der Schutz von Frauen vor Gewalt strukturell zu verankern ist.
„Das sind jede Menge starke Themen. Unser Bericht zeigt, wie Gleichstellung als gemeinsame Aufgabe in der Stadtverwaltung Dortmund umgesetzt wird. Gleichstellung ist strukturell verankert, kooperativ gestaltet und wird kontinuierlich weiterentwickelt“, sagt Maresa Feldmann und spricht somit eine klare Leseempfehlung aus. Den ganzen Tätigkeitsbericht gibt es hier: taetigkeitsericht_gleichstellungsbuero.pdf
