Der Vorschlag der Verwaltung sieht vor, den Mietzuschuss für neue Kitas anzuheben. Für alle Einrichtungen, die ab dem 1. Januar 2026 in Betrieb gehen, würde der städtische Mietzins von 15 auf 18 Euro pro Quadratmeter steigen.
Hintergrund sind deutlich gestiegene Baukosten und eine unzureichende Finanzierung durch das Land. In den vergangenen Jahren haben sich deshalb immer weniger Investoren am Bau neuer Kitas beteiligt. Gleichzeitig ist der Bedarf an Betreuungsplätzen – insbesondere für Kinder unter drei Jahren – weiterhin sehr hoch.
Geplante Kita-Projekte sichern, Familien unterstützen
Die Stadt will mit einem höheren Mietzuschuss sicherstellen, dass geplante Kitas tatsächlich gebaut und nicht weiter verzögert oder aufgegeben werden. Ziel ist es, für Familien mehr Betreuungsplätze zu schaffen, Wartelisten zu verkürzen und den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz besser erfüllen zu können.
Die zusätzlichen Kosten für die Stadt würden schrittweise ansteigen – von rund 145.000 Euro im Jahr 2026 bis auf etwa 1,15 Millionen Euro im Jahr 2030. Parallel prüft die Stadt weitere Instrumente, um den Kita-Ausbau nachhaltig abzusichern – sowohl durch Investor*innen als auch durch städtische Eigenbauten.