Zwei Ombudsfrauen stärken ab sofort die Beratung in Dortmunder Pflegeeinrichtungen

Ehrenamtliche Unterstützung ist vertraulich und gratis

Die Stadt Dortmund hat zwei Ombudsfrauen berufen. Sie wollen Probleme in Pflegeeinrichtungen frühzeitig erkennen, das Gespräch zwischen allen Beteiligten fördern und gemeinsam Lösungen finden.

Claudia Schmidt und Gabriele Reimer unterstützen Menschen in Pflegeheimen sowie deren Familien. Sie hören zu, ordnen ein und bringen Beteiligte an einen Tisch. Sollten Probleme auftreten, so wollen sie helfen, diese schnellstmöglich zu lösen.

In den vergangenen Wochen haben beide den fachlichen Austausch mit der Heimaufsicht vertieft. Jetzt beginnt die Beratung für alle, die in Pflege-, Wohn- oder Betreuungseinrichtungen leben. Auch Angehörige und gesetzliche Vertreterinnen und Vertreter können sich melden.

Breites Einsatzfeld

Die Ombudsfrauen begleiten viele Wohn- und Pflegeformen. Dazu zählen Pflegeheime, Wohnangebote für Menschen mit Behinderung, ambulant betreute Wohngemeinschaften, Hospize, Tages- und Kurzzeitpflege sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Ihr Engagement setzt auf Gespräche und Lösungsvorschläge. So können Probleme frühzeitig angesprochen und gelöst werden. Das stärkt die Rechte und die Selbstbestimmung der Betroffenen.

Kontakt – kostenfrei und vertraulich

Die Beratung ist ehrenamtlich, gratis und vertraulich.

Gabriele Reimer betreut die Stadtbezirke Hombruch, Mengede, Innenstadt-West, Innenstadt-Nord, Huckarde und Lütgendortmund. Sie ist unter Telefon 0173 3243027 erreichbar.

Claudia Schmidt betreut Hörde, Aplerbeck, Innenstadt-Ost, Eving, Scharnhorst und Brackel. Sie hat die Telefonnummer 0173 3242461.

Für schriftliche Kontakte nutzen beide die E-Mail-Adresse ombudsperson-wtg@stadtdo.de.