Das eigene Haus fit für den Klimawandel machen

Webinar für Wohneigentümer*innen informiert über klimarobusten Umbau. Anmeldung ab sofort möglich

Dachbegrünung & Co.
© Rupert Oberhäuser/EGLV

Die Terrasse ist im Sommer ein Glutofen? Die Pflanzen im Garten dürsten wegen langer Trockenphasen? Oder wie funktioniert eigentlich Starkregen-Vorsorge? Der Klimawandel bringt Wetterextreme mit sich, die Wohneigentümer*innen vor neue Herausforderungen stellen. Doch es gibt praktische Umbau-Tipps, die helfen! Die Zukunftsinitiative Klima.Werk und der Verband Wohneigentum informieren darüber und über Fördermöglichkeiten bei einem kostenlosen Webinar am 15. Juni.

Ein anderer Umgang mit Regenwasser steht beim städtebaulichen Prinzip der Schwammstadt im Mittelpunkt. Die Maßnahmen der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung, bei der eine Stadt den Niederschlag wie ein Schwamm aufsaugt, helfen bei der Bewältigung von Klimawandelfolgen wie häufigerem Extremwetter. Klimaanpassung ist aber nicht nur wichtig für städtische Flächen und Gebäude, sondern auch für privates Haus- und Wohneigentum.

In einem Webinar vermitteln die Zukunftsinitiative Klima.Werk und der Verband Wohneigentum, welche Maßnahmen zur Klimaanpassung es gibt und welche Zuschüsse für Umbauten möglich sind.

Die wichtigsten Inhalte des Webinars:

  • Wie wirkt sich der Klimawandel auf Niederschlagswerte auf?
  • Was ist das Prinzip der Schwammstadt?
  • Warum ist es wichtig, Wasser als Ressource zu begreifen?
  • Potenziale von Gründächern und gut genutzten Wasserkreisläufen
  • Gelungene Umbauten und Beispiele nach dem Schwammstadt-Prinzip
  • Aktuelle regionale Förderprogramme, die Umbaumaßnahmen bezuschussen

Das Webinar ist offen für alle Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer:

Titel: Wie wird mein Haus fit für den Klimawandel?

Termin: 15.06.2026

Uhrzeit: 18 bis ca. 20 Uhr

Weitere Infos und Anmeldung: https://www.wohneigentum.nrw/webinar-haus-klimawandel

 

Die Zukunftsinitiative Klima.Werk
In der Zukunftsinitiative Klima.Werk arbeiten Emschergenossenschaft und Lippeverband gemeinsam mit Städten der Emscher-Lippe-Region an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung, um die Folgen des Klimawandels abzumildern und die Lebensqualität in den Quartieren zu steigern. Der blau-grüne Umbau startete 2005 mit der Zukunftsvereinbarung Regenwasser (ZVR) von Emschergenossenschaft, Emscher-Kommunen und dem Land NRW und entwickelte sich 2014 zur Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ weiter, jetzt Zukunftsinitiative Klima.Werk.

Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de