Dass die Dortmunder Bevölkerung über die Rangfolge der drei ausgewählten Projekte bestimmt, hat sich schon in den vergangenen Jahren bewährt. Die Abstimmung läuft ab sofort online auf dortmund.de/heimat oder über den Postweg (Stadt Dortmund, Amt für Stadterneuerung, Kampstr. 47, 44137 Dortmund). Bis einschließlich Montag, 13. Juli 2026, können sich alle mit Wohnsitz in Dortmund beteiligen und für ihren persönlichen Favoriten aus den drei Projekten stimmen.
Am 3. September 2026 bildet die offizielle Preisverleihung den Abschluss, bei dem das siegreiche Projekt feierlich bekanntgegeben wird.
27 Bewerbungen zur Stärkung von Nachbarschaften, Integration, Bildung und Sport
Vereine und Initiativen aus verschiedensten Bereichen waren dem Aufruf des Amtes für Stadterneuerung unter dem Motto „Was für eine Heimat“ gefolgt und haben für 27 Projekte Bewerbungsunterlagen eingereicht. Die Jury aus Vertreter*innen der Verwaltung und der Ratsfraktionen hatte wieder keine leichte Aufgabe. Mit den Bewerbungsvordrucken, Begleitmaterial und Presseberichten gab es schon im Vorfeld der Sitzung jede Menge Lesestoff. Die Jury einigte sich am Ende der Sitzung auf drei ganz unterschiedliche Spitzenreiter.
Die Auswahl für den Heimat-Preis 2026
Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work e.V. mit dem Projekt „Helping Hours“:
Engagierte Menschen treffen sich wöchentlich für niedrigschwelliges Ehrenamt und solidarisches Miteinander. Gemeinsam werden Kleidung und Sachspenden für lokale und globale Partner sortiert und vorbereitet. Der Verein bietet einen offenen Begegnungsort für Austausch, Kennenlernen, Vernetzung und gemeinschaftliches Engagement wird für alle.
Historischer Verein Huckarde 2019 e.V. mit dem Projekt „Huckarder Bürger*innen und Neubürger*innen die Geschichte der Heimat vermitteln“:
Der Vererin organisiert Treffen und Dorfrundgänge zu historischen Themen aus Huckarde und Dortmund und vermittelt dabei Heimatgeschichte. Nachtwanderungen an geschichtlich relevanten Orten im alten Huckarde sowie Fotoausstellungen zu Huckarder Themen sollen das Heimatgefühl und die Gemeinschaft stärken und Integration fördern.
Sophia e.V. mit dem Projekt „Interreligiöses Frauenmahl“:
Bei jährlichen Interreligiösen Frauenmahl kommen im Fastenmonat Ramadan Frauen zum gemeinsamen Fastenbrechen zusammen. Referentinnen aus verschiedenen Religionen erläutern ihre Perspektiven zu ausgewählten Themen. Der Austausch fördert interreligiöse Freundschaften, baut Vorurteile ab und ermöglicht ein angstfreies Ausleben des Glaubens.
Ansprechpartnerin für alle Fragen der Bürger*innen rund um den Heimat-Preis 2026 ist die Koordinierungsstelle Heimat beim Amt für Stadterneuerung der Stadt Dortmund – erreichbar unter der Telefonnummer 50-2 59 73 oder unter der Mail-Adresse heimatpreis@stadtdo.de.
Dortmunder Heimat-Preis seit 2020 beliebt
Der Heimat-Preis belohnt den ehrenamtlichen Einsatz für Dortmund als eine liebens- und lebenswerte Heimat. Seit 2020 wird er vom Amt für Stadterneuerung ausgelobt. Er ist dotiert mit insgesamt 15.000 Euro für drei ausgewählte Projekte.