Um 11 Uhr löste die Einsatzleitstelle die 45 Sirenen im gesamten Stadtgebiet aus. Bei zwei Anlagen in Barop und Westerfilde gab es technische Probleme: Dort wurde jeweils nur einer der drei Warntöne ausgespielt. Die Ursachen werden untersucht und behoben.
Eine Neuerung waren die 66 LED-Tafeln des städtischen Parkleitsystems. Sie zeigten zwischen 11 und 11:45 Uhr einen Hinweis zum Probealarm. Die Anzeigen funktionierten dabei ohne Probleme.
Auch Cell Broadcast sowie die Warn-Apps NINA und KATWARN wurden getestet. Damit wurde überprüft, ob Warnungen im Ernstfall digital schnell und großflächig verbreitet werden können.
Hintergrund
Warntage sind ein wichtiger Baustein des Bevölkerungsschutzes. Sie geben Behörden und Einsatzkräften die Möglichkeit, Technik und Abläufe regelmäßig zu überprüfen. Gleichzeitig können Bürgerinnen und Bürger die verschiedenen Signale kennenlernen und sich damit vertraut machen, was im Ernstfall zu tun ist und wo sie verlässliche Informationen finden.
Derzeit wird in Dortmund an einem modernen Sirenennetz gearbeitet. Für die Abdeckung des gesamten Stadtgebiets sind vier Ausbaustufen vorgesehen, von denen der Rat bereits drei beschlossen hat. An 77 Standorten sollen die installierten Sirenen künftig vor Gefahren warnen.
