Gemeinsam wohnen, vielfältig leben: Acht Wohnprojekte öffnen wieder ihre Türen

Der „Hof Korte“ in Marten nimmt als Beispiel für umgenutzte Bestandsgebäude am Tag der offenen Wohnprojekte 2026 teil.
© Jonathan Schmalöer

Alt und Jung unter einem Dach, mit oder ohne Handicap, allein und doch nicht allein: Immer mehr Menschen interessieren sich für neue Formen des Zusammenwohnens. Beim Tag des offenen Wohnprojekts am Sonntag, 27. September, öffnen Projekte ihre Türen und laden zum Kennenlernen ein.

Schon zum achten Mal gibt es in Dortmund den Tag der offenen Wohnprojekte. Insgesamt öffnen acht gemeinschaftliche Wohnprojekte am Sonntag zwischen 10:30 und 16:30 Uhr ihre Türen und laden zu Austausch und Besichtigungen ein.

Die gemeinsame Veranstaltung des Dortmunder Wohnprojekte-Netzwerks und der Koordinierungsstelle Gemeinschaftliche Wohnformen der Stadt Dortmund bietet Bürger*innen die Gelegenheit, die wachsende Bandbreite des gemeinschaftlichen Lebens in der Stadt hautnah kennenzulernen. In diesem Jahr setzt der Aktionstag mit den Themen „Umnutzung von Bestandsgebäuden“ und „Inklusives Wohnen“ zwei besondere Schwerpunkte.

Vielfalt des Zusammenlebens erfahren

Die Zahl gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Dortmund wächst stetig. Ob Mietmodelle, Genossenschaften oder Eigentümergemeinschaften – im Mittelpunkt steht überall das lebendige Zusammenleben einer vielfältigen Bewohnerschaft. Besucher*innen können an diesem Tag verschiedene Projekte vor Ort besichtigen, Fragen an die Wohnprojektler*innen richten und wertvolle Impulse für eigene Wohnideen sammeln. Der Aktionstag ist eine reine Informations-, Vernetzungs- und Schnupper-Veranstaltung – konkrete Wohnungen zum Einzug werden an diesem Tag nicht angeboten.

Die Schwerpunkte im Überblick:

  • Inklusive Wohnprojekte
    Hierzu zählen das Projekt „Wohnen im Ort (WiO)“ in Hombruch, das ab 10:30 Uhr unter anderem Vorträge zu weiteren inklusiven Projekten sowie zur Finanzierung anbietet. Nachmittags öffnet zudem „MOSAIK – Leben in Vielfalt“ in Eving seine Türen für Führungen und intensiven Austausch.
  • Umgenutzte Bestandsgebäude
    Der „Hof Korte“ in Marten lädt ab 10:30 Uhr zu Führungen und einer Ausstellung über Dortmunder Bestandsprojekte ein. Ab 14 Uhr informiert das Projekt „WIR aufm Revier“ in Hörde in einem Vortrag speziell über die Bestandsentwicklung für gemeinschaftliche Wohnprojekte.

Weitere etablierte Projekte wie „WIR am Phoenixsee“, „WIR am Viadukt“, „WIR auf Phoenix“ und der „Beginenhof Dortmund“ beteiligen sich ebenfalls mit Führungen, Erzählcafés und Familienprogrammen am Aktionstag.

Beratung und Ausblick auf neue Flächen

Für alle, die selbst aktiv werden möchten, bietet der Infostand der städtischen Koordinierungsstelle im Gemeinschaftsraum des Beginenhofs von 14:30 bis 16:30 Uhr eine optimale Anlaufstelle. Neben einer Erstberatung für Interessierte gibt die Koordinierungsstelle hier auch einen exklusiven Ausblick auf künftige städtische Flächen für neue Wohnprojekt-Entwicklungen.

Die meisten teilnehmenden Projekte sind barrierearm und bequem mit Bus und Bahn zu erreichen. Das vollständige Programm sowie weiterführende Details zu den einzelnen Stationen stehen online:

dortmund.de/wohnprojekte