Auf der vierten Etappe des Dortmunder Rundweges

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Ein sonniger Wandertag mit guter Laune und landschaftlichen Schönheiten

Trotz Terminverschiebung und einiger Ausfälle aus unterschiedlichen Gründen hatten sich am 12. April 13 Wanderer am Mengeder Bahnhof eingefunden, um die vierte Etappe auf dem Dortmunder Rundweg zu bewältigen. Die Verbindungen von Bahn und Bus nach Hohensyburg waren gut aufeinander abgestimmt, so dass die baustellenbedingte Umleitung kaum ins Gewicht fiel und wir um kurz nach 10 Uhr fast pünktlich starten konnten.

Über die Syburger Dorfstraße kamen wir zur Naturbühne und zum gegenüberliegenden Campingplatz. Dort trafen wir auch wieder auf die Wegmarkierung „D“ des Dortmunder Rundweges. Kurz darauf konnten wir die Asphaltstraße verlassen und kamen auf einem fußfreundlichen Weg zur Burg Husen, von der noch der Wohnturm aus dem 17. Jahrhundert erhalten ist. Nachdem wir fast das Niveau der Ruhr erreicht hatten, gab es danach die erste Herausforderung, den Aufstieg zum Ebberg mit dem dortigen Naturschutzgebiet und dem Naturfreundehaus, das wir aber nicht zur Einkehr nutzten, weil es noch relativ früh war und der Wanderführer seine Gruppe gnadenlos vorantrieb.

Rund um das Haus wurde eine Wiese anlegt, auf der früher die Besucher zelten konnten. Nach der Gebühr für das Zelten heißt diese Wiese bis heute „Fünfzigpfennigwiese“. Nach weiterhin landschaftlich geschützten waldreichen Streckenabschnitten kamen wir zum Dortmunder Stadtteil Holzen, den in voller Länge durchschritten. Dafür mussten wir auch Asphalt in Kauf nehmen.
Der Untergrund wurde wieder besser, als wir den Schwerter Wald erreichten. Gegen 13.00 Uhr waren wir an der bekannten Traditionsgaststätte „Freischütz“, die uns allerdings enttäuschte. Der einladende Biergarten öffnete erst um 18.00 Uhr, wobei man sich fragt, welchen Nutzen einen Freiluftgastronomie Wanderern und Ausflüglern bietet, die erst so spät geöffnet wird. Nach Verhandlungen mit dem Ober nahmen wir im Gastraum Platz. Auf die Frage, welche Gerichte schnell gehen, bekamen wir die Antwort: „Bei uns geht alles schnell.“ Aber selbst auf die bestellten Salzbrötchen mit Mett mussten wir fast eine halbe Stunde warten. Einige von ihnen waren auch, wohl vom langen Liegen, etwas hart geworden. Da auch das Abrechnen Zeit in Anspruch nahm, geriet unser Zeitplan etwas durcheinander. Daher mussten uns Annelie und Wolfgang (Meyer) an der Bushaltestelle Eichholzstraße in Lichtendorf verlassen, weil sie noch einen Anschluss-Termin hatten. Hartmut begleitete sie aus Solidarität.

An der idyllisch gelegenen „Emscherquelle“ mit dem dazugehörigen Fachwerkensemble des Quellhofs legten wir eine letzte Pause ein. Jetzt war der Weg nicht mehr weit bis zum Bahnhof Sölde. Er kam uns aber wegen des Asphaltuntergrundes und des Streckenendes nach stolzen 18 Kilometern doch länger vor, als er wirklich war. Von Sölde brachten uns die Züge zurück nach Mengede, wo wir gegen 17.45 ankamen. Wettermäßig hatten wir einen schönen Sonnentag erwischt, an dem es aber auch nicht zu heiß war. Die Stimmung unter den Wanderern war wie immer super.

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