Auf nach Leveringhausen

Levringhausen 2 IMG_0558_-_KopieGottesdienst unter freiem Himmel neben der  St. Laurentius Kapelle Leveringhausen 

Wie in den Vorjahren fand die diesjährige Laurentius Fahrrad- Wallfahrt des Heimatvereins Mengede wieder gemeinsam mit der Gemeinschaft Droste-zu-Vischering-Siedlung statt. Obwohl das Wetter morgens um 7 Uhr nass und feucht war, es regnete in Strömen, klarte es zur Startzeit auf, und die Sonne schien. So machten sich rund 20 Teilnehmer auf den Weg.

Erster Halt war dann am Jüdischen Friedhof an der Groppenbrucher Straße. Im Rahmen der „QR- Code Aktion“ des Heimatvereins war dort ein Denkmalschild mit QRC angebracht worden, das feierlich der Öffentlichkeit übergeben werden sollte.  Bezirksbürgermeisters Wilhelm Tölch begrüßte die Vertreter der Bezirksvertretung Mengede , den Landesrabbiner der Jüdischen Gemeinde und viele Mengeder Bürger. Franz-Heinrich Veuhoff gab einen Einblick in die Geschichte des Friedhofs und der Jüdischen Gemeinde in Mengede.Kopie von IMG_3313

Rabbiner B. Babaev vom Landesverband der Jüdischen Gemeinde von Westfalen- Lippe bedankte sich für die Einladung nach Mengede und die große Anteilnahme. Zum Abschluss gedachte er der Verstorbenen mit einem Gebet.
Da das Tor geöffnet war, konnten die Teilnehmer dieser Feierstunde auch noch den Friedhof mit seinen alten Gräbern besuchen.

Weiter ging es mit den Rädern nach Leveringhausen. Der Gottesdienst fand bei schönstem Sonnenschein neben der Laurentiuskapelle unter freiem Himmel statt. Obwohl der Laurentius Tag ein normaler Wochen-/ Arbeitstag war, hatten sich wie immer sehr viele TeilnehmerInnen eingefunden.Kopie von IMG_3315

Nach dem Gottesdienst fand auf dem Hof Neugebauer das schon traditionelle Beisammensein statt. Es gab Kaffee und viele leckere, selbst gemachte Kuchen. Aber natürlich waren auch wieder Grill- / Currywürstchen, Reibeplätzchen und eine deftige Gulaschsuppe im Angebot.
Es fanden viele Gespräche untereinander und mit alten Bekannten statt, die sich ebenfalls zur Wallfahrt nach Leveringhausen begeben hatten.

Gegen 13 Uhr ging es dann auf den Heimweg. Am Hochwasserrückhaltebecken wurde noch einmal angehalten, um die neu aufgestellten Container der Ausstellung „Emscher in The Box“ zu besichtigen. Dort wird in drei Kuben die Emscher dargestellt, und zwar wie sie früher einmal aussah, wie sie jetzt noch zu sehen ist und wie sie in Zukunft aussehen könnte.

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