Verwahrlosten Sportplatz dringend wieder nutzbar machen

Bezirksvertretung unterstützt Forderungen von Sportvereinen und Bürgern

Stolperfallen und Schlaglöcher, zugewachsene Beleuchtung, Müll jede Menge, Treffpunkt für Drogenkonsumenten: Die Sportanlage Dörwerstraße ist nach Meinung der dort aktiven Vereine und der Anwohner verwahrlost und heruntergekommen. Hier müsse dringend etwas getan werden. Darin waren sich Bürger und Politiker in der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung einig. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion wurde einstimmig verabschiedet.

Der Vorsitzende des FC Nette, Jörg Markau, beklagte, der Platz sei auf Grund der Unfallgefahr kaum noch bespielbar. Die Vereine, die den Platz nutzten, müssten bereits Mitgliederschwund hinnehmen. Sie seien schon im Vergleich zu Nachbarvereinen, die Kunstrasenplätze erhalten hätten, deutlich benachteiligt. Dabei zeige der Fußballclub viel Engagement und habe ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft, betonte der Netter SPD-Bezirksvertreter Detlef Adam.

Ein „Weiter so“ würde Existenz der Vereine bedrohen

Zunächst sollten die gröbsten Unfallrisiken beseitigt werden, meint die SPD in ihrem Antrag. CDU-Sprecher Joachim Farnung setzte hinzu, „wenn wir nichts tun“, seien die Vereine dort bald am Ende. Aus dem Grund brauche das Spielfeld eine neue Oberfläche. Dieser Zusatz wurde ebenfalls an die Verwaltung weitergeleitet.

Nicht nur die Sportler, auch die Nachbarn legen Wert darauf, dass der Bereich nicht weiter verwahrlost. Allerdings liegt ihnen noch etwas am Herzen: Die Bremsschwellen in der Fahrbahn der Dörwer Straße werden von den Betroffenen ebenfalls wenig begeistert aufgenommen. Passieren Busse und Lkw diese Stellen, seien deutliche Erschütterungen die Folge. Das berichtete eine Anwohnerin in der Einwohnerfragestunde. Einige Nachbarn hätten bereits Risse in den Wänden zur Straßenseite hin entdeckt. Sie regte darum an, diese Schwellen wieder zu entfernen. Es seien schon Einengungen vorhanden, die ebenfalls zur Verlangsamung des Verkehrs beitragen.

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