Ein außergewöhnliches musikalisches Talent

Dortmunder Musikschüler gewinnt bei
„Jugend komponiert“

Der zwölfjährige  Fabian Angelo Tavernise, Schüler der Dortmunder Musikschule, wurde für seine Klavierkomposition „Piano, ma non troppo“ mit dem ersten Preis im Landeswettbewerb „Jugend komponiert“ ausgezeichnet.

Der Junge kann nicht nur komponieren, sondern auch musizieren.

Bereits im Januar hatte er beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ drei erste Preise errungen und zwar beim Solo-Vortrag Klavier, als Cellist in einem Violoncello-Quartett und als Tubist im Blechbläser-Ensemble. Im folgenden Landeswettbewerb erspielte er
sich dann einen ersten und einen zweiten Preis.

Zur Förderung seines außergewöhnlichen musikalischen Talents erhält er Instrumentalunterricht am Klavier, an der Orgel, an der Tuba und am Violoncello; dazu seit einiger Zeit auch Unterricht in Theorie bei Achim Fiedler.

Sein eigenes Stück, mit dem er nun die fünfköpfige hochkarätige Jury im Wettbewerb überzeugte, entstand im vergangenen Jahr auf Anregung seiner Klavierlehrerin Sigrid Althoff: Fabian fehlte für sein „Jugend-musiziert-Programm“ noch ein modernes, eher langsames Stück – das er kurzerhand selbst schrieb. Die Basis dafür bilden seine Tonbuchstaben FA B i A n t A v E r n i Es E.

Für „Jugend komponiert“ haben 49 Jugendliche in NRW insgesamt 84 Arbeiten eingereicht. Aufgeteilt in die zwei Sparten vergab die Jury 36 Preise, davon 15 erste Preise. Neben Fabian Angelo Tavernise waren auch Connor Lars Leinweber (Dortmund) und Jan Christopher Heßling (Kamp-Lintfort) erfolgreich: Die beiden erhielten einen Förderpreis. Alle drei waren zuletzt auch Teilnehmer an der 1. Dortmunder Barockakademie.

Beim Abschlusskonzert von „Jugend komponiert“ am 7. Juli in der Musikfabrik im Kölner Mediapark wird Fabian Angelo Tavernise mit seinem „Piano, ma non troppo“ zu hören sein.

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