Buchtipp im Januar 2026

„Das Antiquariat am alten Friedhof“ von Kai Meyer

Mario Lars: Bücher

Von Christine Earley – Buchhandlung am Amtshaus

Die Buchreihe von Kai Meyer über das graphische Viertel in Leipzig ist eine Entdeckung für mich gewesen.
„Das Antiquariat am alten Friedhof“ ist der vierte Band aus der Reihe. Man kann alle Bände unabhängig voneinander lesen, weil sie in sich abgeschlossen sind.

Die Handlung beginnt in der Bücherstadt Leipzig im Jahr 1930. Dort treffen sich vier junge Studenten regelmäßig in einem alten Antiquariat. Felix, Vadim, Julius und Eddie verbindet die Liebe zu alten Büchern und die Lust auf Abenteuer. Gemeinsam beschließen sie, kostbare und okkulte Bücher zu stehlen und sie im Antiquariat zu verkaufen. Als Eva, die Schwester von Eddie dem Club beitritt, werden sie alle immer tiefer in rätselhafte Ereignisse hineingezogen. 

Fünfzehn Jahre später begegnen wir Felix wieder. Mittlerweile arbeitet er als Bibliothekar und wird von den Amerikanern angestellt, um Millionen von geraubten Büchern zu katalogisieren. Nach Jahren in Amerika kehrt er in die vollkommen zerstörte Stadt Leipzig zurück. Er weiß nicht, was aus seinen Freunden geworden ist, ob sie tot oder verschollen sind. Auf der Suche nach ihnen, gerät er immer tiefer in ein Netz aus tödlichen Geheimnissen. Die alten Geschichten von Bücherdiebstähle und okkulten Gegenständen holt ihn wieder ein. Er muss sich seiner finsteren Vergangenheit stellen.

Eine Geschichte für alle Liebhaber von alten Büchern und dunklen Geheimnissen, eingebunden in die Geschichte des Graphischen Viertels in Leipzig während des 2. Weltkrieges. 

Ich habe es sehr gerne gelesen.