Neujahrsempfang des Kindertrauerzentrums MÖWE

Bürgermeisterin Gövert freut sich:
„Dortmund hat jetzt ein Kindertrauerzentrum!“

Inzwischen zum dritten Mal lud das Kindertrauerzentrum MÖWE in Hörde alle Freunde und Unterstützerinnen zum Neujahrsempfang – zu einem informativen und unterhaltsamen Nachmittag.

 

Das Team um Beate Schwedler, Katrin Riebling und Patrick Schulz stellte vor, was im vergangenen Jahr alles erreicht werden konnte und wagte einen Ausblick auf das, was kommt: Konsolidierung, Verstetigung, Workshop-Angebote für Unternehmen und Menschen aus der Sozialen Arbeit. Luisa Wigand, Vorstand des Trägervereins Deutsche Kinderhospizdienste aus Dortmund, bedankte sich für den Einsatz und das bisher Erreichte.

Fünf Gruppen bieten inzwischen bei der MÖWE Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum, um sich über den Verlust einer Hauptbezugsperson auszutauschen. Im Netzwerk der sozialen Arbeit ist inzwischen weitgehend bekannt, dass es in Dortmund diese Anlaufstelle für trauernde Kinder und Jugendliche gibt. Etwa die Hälfte der Anfragen kommt von den Familien selbst, die andere Hälfte von Menschen, die in ihrer beruflichen Funktion mit trauernden Kindern konfrontiert sind – zum Beispiel in der Schule, in Kitas, im Jugendzentrum.

Bürgermeisterin Britta Gövert (Grüne) freute sich in ihrem Grußwort, dass Dortmund jetzt ein Kindertrauerzentrum hat, lobte die umfassende und konstruktive Arbeit und stellte fest, dass es gut wäre, wenn dieses Angebot auch in Zukunft ein fester Bestandteil der Sozialen Arbeit in der Stadt bleibt.

Unter den Gästen war auch Anna Spaenhoff (SPD), Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock (CDU), Klaus Tillmann (Grüne) von der Bezirksvertretung Hörde, Sandra Sedlag und Katrin Feustel von der Bezirksverwaltungsstelle Hörde. Außerdem kamen eine Reihe Ehrenamtlicher sowie Menschen, die sich als Spender/innen für das Kindertrauerzentrum stark gemacht hatten, ob beim Kleingartenfest, beim Deusener Adventskalender, mit der Mitarbeiter-Centspende von Westnetz oder mit einem Spenden-Stream. Außerdem interessierten sich Gäste als Notfallseelsorgerin, als Studentin, aus Beratungsstellen und dem LWL Klinikum für den Sachstandsbericht.

Quelle: Kindertrauerzentrum Dortmund; Foto: Beate Schwedler