Lebhafter MÖWE-Nachmittag im Nachbarschaftstreff

„Wie kommen die Kinder zu Ihnen?“ „Wie lange bleiben sie?“ „Wie oft treffen sich die Gruppen?“ Sehr viele Fragen hatten die Aktiven des Nachbarschaftstreffs im Althoffblock, als Beate Schwedler vom Kindertrauerzentrum MÖWE zu Gast war.

Vortrag „Möwe“ Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

Schnell entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch darüber, wie es Kindern geht, die eine Hauptbezugsperson verlieren und wie es Kindern früher ging, die einen so schweren Verlust erleben mussten- Kommentar einer Nachbarin: „Früher gab es gar nichts für diese Kinder, sie mussten einfach funktionieren.“Wie spricht man mit Menschen, die einen schweren Verlust erlebt haben? Was kann man sagen, was kann man tun? Bis hin zu Fragen, wie man sich selbst den Tod vorstellt… das Thema Kindertrauer stieß auf sehr intensive Resonanz. Alle Anwesenden ging dies auch deshalb nah, weil im Nachbarschaftstreff einige Freundinnen fehlen, die vor kurzem gestorben sind.

Insgesamt, so war das Fazit, freuen sich alle, dass es mit dem Kindertrauerzentrum jetzt eine umfassende Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche in Dortmund gibt. Auch deshalb wurde das Kindertrauerzentrum ausgewählt, um die Spende von 800 Euro zu erhalten. Dieses Geld ist durch Aktionen im Nachbarschaftstreff zustande gekommen wie die Tombola zum 25-jährigen Jubiläum, das Repair-Café und den Adventsbasar.

Quelle: Kindertrauerzentrum MÖWE; Foto: Schütze