WIE VIEL ZÜRICHER MODELL BRAUCHT DORTMUND?
Die Ratsfraktionen von SPD und GRÜNE & Volt laden am 21. April 2026 um 19 Uhr zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung ins Rathaus ein. Im Mittelpunkt steht das Züricher Modell der Sozialambulanz SIP (Sicherheit, Intervention und Prävention) sowie der Mikrohandel in den Einrichtungen der Züricher Drogenhilfe.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über den Umgang mit obdachlosen, sucht- und drogenkranken Menschen in der Dortmunder Innenstadt und die Diskussion um einen Drogenkonsumraum wollen die beiden Fraktionen gemeinsam mit Expert*innen aus Zürich beleuchten, welche Ansätze auf Dortmund übertragbar sein könnten.
Die Veranstaltung greift unter anderem folgende Fragen auf: Wie arbeitet die SIP, und wie ist sie in das Züricher Hilfesystem eingebunden? Welche Auswirkungen hat ihre Arbeit – auch im Zusammenspiel mit der Stadtpolizei? Wie funktioniert der Mikrohandel in Drogeneinrichtungen, und auf welcher rechtlichen Grundlage findet er statt?
Im Anschluss an die Vorstellung des Züricher Modells sind Diskussion und Austausch ausdrücklich erwünscht.
TEILNEHMENDE:
• Alexandra Neumann, Teamleiterin der SIP Zürich
• Frauke Füsers, Sozialdezernentin der Stadt Dortmund
• Dr. Harald Rau, Sozialdezernent der Stadt Köln
• Willehad Rensmann, aidshilfe dortmund e.V.
• Leonie Furgol, Streetworkerin der Diakonie Dortmund