
DeutschlandTicket in Dortmund bleibt Erfolgsgeschichte – Stabile Abo-Zahlen auch über den Jahreswechsel hinaus – Wachstumspotenzial beim DeutschlandTicket Job – Weitere Reformen im Sommer
Das DeutschlandTicket ist und bleibt in Dortmund eine Erfolgsgeschichte – daran hat auch die moderate Preisanpassung zum Jahreswechsel wenig geändert. Im Dezember 2025 verzeichnete DSW21 über alle Produktsparten hinweg insgesamt 177.146 Abonnent*innen. Und auch in den Folge-Monaten Januar, Februar und März blieben die Zahlen mit 178.974 bzw. 176.641 und 173.084 Abonnent*innen auf einem stabilen Niveau, dabei sind leichte saisonale Schwankungen gerade im Frühjahr üblich.
Die konstante Beliebtheit des Tickets wird auch im Jahresvergleich deutlich: Im Februar 2025 etwa hatten rund 176.000 Dortmunderinnen und Dortmunder das Ticket in der Tasche und somit fast die gleiche Anzahl wie ein Jahr später. Bei DSW21 hat das DeutschlandTicket einen Marktanteil von rund 90 %.
DSW21-Verkehrsvorstand Ulrich Jager sagt dazu: „Einfach und attraktiv – bei einer bundesweiten Gültigkeit. Diese Erfolgsformel des DeutschlandTickets funktioniert heute genauso gut wie vor drei Jahren. Es ist eine Art Frischzellenkur für unser Tarifsystem, mit der wir auf einen Schlag viele Altlasten und kaum genutzte Produkte losgeworden sind.“
Planungssicherheit beim DeutschlandTicket Job
Weiteres Wachstums- und Entwicklungspotenzial sieht der Dortmunder Verkehrsexperte vor allem im Bereich des »DeutschlandTicket Job«, das die letzten Monate nahezu durchgängig 22.000 Abonnent*innen in Dortmund verzeichnete. Jaeger dazu: „Hier wünsche ich mir ehrlich gesagt noch mehr Engagement seitens der Arbeitgeber. Denn mit den politischen Finanzierungszusagen bis mindestens Ende 2030 ist die zu Recht vehement eingeforderte Planungssicherheit längst gegeben. Für kleine wie große Unternehmen gibt es damit keinen triftigen Grund mehr, ihrer Belegschaft dieses einzigartige Angebot vorzuenthalten.“
Der besondere Vorteil beim DeutschlandTicket: Wer als Arbeitgeber seinen Beschäftigten einen Zuschuss von mindestens 25 % zum DeutschlandTicket Job gewährt, erhält für seine Mitarbeitenden einen zusätzlichen Rabatt von 5 %.
Auch Azubis im Blick
DSW21 begrüßt außerdem den Schritt des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und des NRW-Verkehrsministeriums, den Auszubildenden des Elektrohandwerks ein spezielles DeutschlandTicket Job zu offerieren. Dies gilt seit Februar zunächst bis August 2026 – über eine Ausweitung wird bereits gesprochen. Madlen Spinzig, Leitung Betrieb und Marketing, sagt dazu: „Wenn man bedenkt, dass es allein in unserem Bundesland NRW eine sechsstellige Zahl an Auszubildenden gibt, sind das zuversichtlich stimmende Wachstumsaussichten. Es ist außerdem vorausschauend, möglichst viele junge Menschen über das DeutschlandTicket in die Busse und Bahnen zu führen: Wer den Nahverkehr bereits in jungen Jahren fest in seinen Alltag integriert, bleibt womöglich auch im späteren Berufsleben „auf der Schiene“.
VRR-Tarifreform: Zweite Stufe im Sommer
Im Zuge der nächsten Stufe der Tarifreform im anstehenden Sommer (1.Juni) soll das Tarifsystem noch weiter verschlankt werden. Zentraler Baustein ist die Vereinfachung des Tarifgebietsmodells: Städte wie Dortmund oder Düsseldorf, die bislang in jeweils zwei Tarifgebiete unterteilt waren, werden jeweils zu einem einzigen Tarifgebiet zusammengeführt.
Darüber hinaus werden am Niederrhein sowie in Teilen des Ruhrgebiets die Tarifgebietsgrenzen neu gezogen und stärker an den tatsächlichen Verkehrsströmen ausgerichtet. „Das erleichtert die Nutzung des Nahverkehrs insbesondere für Fahrgäste, die nur gelegentlich mit Bus und Bahn unterwegs sind“, betont Andrea Engelke, Leitung Marketing und Kundenmanagement bei DSW21. Besonders Nutzer*innen des Bartarifs und des digitalen Tarifs eezy.nrw profitieren von dieser kundenorientierten Anpassung.