
Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund, begrüßte die Teilnehmenden zum „Aufbruch Dortmund“:
© Wirtschaftsförderung Dortmund / Andreas Buck
Mit der Veranstaltung „Aufbruch Dortmund“ haben die Stadt Dortmund, die Wirtschaftsförderung Dortmund und zahlreiche Unternehmen ein starkes Signal für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts gesendet. Rund 120 geladene Gäste trafen sich auf dem Continentale Campus an der Stadtkrone Ost, einem der wichtigsten Unternehmensstandorte der Stadt.
Eingeladen hatten Oberbürgermeister Alexander Kalouti und die Wirtschaftsförderung Dortmund, Gastgeber war Dr. Gerhard Schmitz, Vorstandsvorsitzender des Continentale Versicherungsbundes. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Dortmund seine wirtschaftliche Stärke weiter ausbauen kann.
Starker Standort mit klaren Zukunftschancen
Unter dem Motto „Aufbruch Dortmund“ wurde deutlich: Die Stadt setzt auf Innovation, Investitionen und enge Zusammenarbeit. Trotz wirtschaftlich anspruchsvoller Zeiten entwickelt sich Dortmund weiterhin dynamisch. Viele Unternehmen investieren, erschließen neue Märkte und treiben technische Entwicklungen voran.
Die Teilnehmenden diskutierten über zentrale Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Klimaschutz, demografischen Wandel und internationale Zusammenarbeit. Dabei zeigte sich, dass Dortmund von der engen Vernetzung zwischen Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und Start-ups profitiert.
Junge Unternehmergeneration übernimmt Verantwortung
Besondere Aufmerksamkeit erhielten die sogenannten „Young Transformers“. Die junge Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern übernimmt zunehmend Verantwortung in Familienunternehmen und Start-ups. Sie gestaltet wirtschaftliche Entwicklungen mit und bringt ihre Perspektiven auch in gesellschaftliche Debatten ein.
Energiewende braucht leistungsfähige Netze
Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählte der Vortrag von Dr. Christoph Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Amprion GmbH. Er unterstrich die Bedeutung moderner Stromnetze für das Gelingen der Energiewende. Amprion plant, bis 2029 rund 40 Milliarden Euro in den Ausbau der Netzinfrastruktur zu investieren.
Dortmund will seine Stärken international sichtbarer machen
Zum Abschluss zogen die Beteiligten eine positive Bilanz. Sie hoben insbesondere die Innovationskraft der Dortmunder Unternehmen und Start-ups hervor. Große Chancen sehen sie in Zukunftsfeldern wie Künstliche Intelligenz, Mobilität, Logistik, Gesundheit und Energiewende. Gleichzeitig machten sie deutlich, dass wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen wichtig bleiben. Dazu gehören weniger Bürokratie, moderne Infrastruktur, ausreichend Gewerbeflächen und gut ausgebildete Fachkräfte.
Oberbürgermeister Alexander Kalouti betonte die internationale Perspektive des Standorts: „Dortmund ist ein wachsender Hightech-Standort mit einem hochinnovativen Ökosystem. Diese Stärke müssen wir selbstbewusst nach außen tragen und gezielt internationale Unternehmen, Investoren und Talente für unsere Stadt gewinnen.“
Auch Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund, rief dazu auf, die Qualitäten der Stadt stärker sichtbar zu machen: „Dortmund vereint wirtschaftliche Vielfalt, Innovationskraft und hohe Lebensqualität. Wir alle können dazu beitragen, diese Stärken nach außen zu tragen und neue Menschen für unseren Standort zu begeistern.“