Stadtdirektor Christian Uhr betont, dass die Verwaltung gut auf die wachsenden Anforderungen der Zukunft vorbereitet werden müsse. „Wir wollen eine Verwaltung, die leistungsfähig bleibt und gleichzeitig attraktiv für Mitarbeitende ist“, sagt der Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung. Dafür setzt die Stadt Dortmund unter anderem auf digitale Technologien, moderne Arbeitsbedingungen und neue Wege, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden.
Ein wichtiger Baustein ist dabei eine zeitgemäße Personalpolitik. Flexible Arbeitszeitmodelle, gute Einstiegsmöglichkeiten für neue Mitarbeitende sowie ein strukturierter Einarbeitungsprozess machen aus der Stadtverwaltung eine moderne und familienfreundliche Arbeitgeberin.
Flexi-Pool unterstützt schnell und unbürokratisch
„Unsere Stadtverwaltung ist kein statisches Gebilde – sie ist gestaltend, lernend und stetig in Bewegung. Gerade in Zeiten wachsender Komplexität kommt es darauf an, Strukturen zu überprüfen, Prozesse neu zu denken und Verantwortung klar zu verorten“, betont Simone Hülsmann, Leiterin des Personal- und Organisationsamtes.
Ein Beispiel dafür ist der sogenannte Flexi-Pool. Er hilft dabei, kurzfristige Personalengpässe auszugleichen und Mitarbeitende dort einzusetzen, wo sie besonders gebraucht werden. Gleichzeitig eröffnet er neue Entwicklungsmöglichkeiten für Beschäftigte.
Auch zahlreiche Digitalisierungsprojekte treiben die Modernisierung der Stadtverwaltung voran. Ein Schwerpunkt liegt derzeit auf dem Aufbau eines zentralen Identity-&-Access-Managements. Dieses System sorgt künftig für klarere Zugriffsstrukturen und mehr Sicherheit bei digitalen Prozessen.
Für einen Modernisierungsschub sorgt auch der geplante Umzug des Personal- und Organisationsamtes gemeinsam mit dem Dortmunder Systemhaus an die Rheinische Straße 1. Dort soll unter anderem ein neues Bewerbungscenter entstehen, das die Personalgewinnung einfacher und moderner machen soll.
Die wichtigsten Kennzahlen aus dem Bericht:
- Im Jahr 2025 hat die Stadt Dortmund 410 Auszubildende übernommen. Aktuell absolvieren 1.226 Menschen ihre Ausbildung bei der Stadt Dortmund. Die Ausbildungsquote liegt damit inzwischen bei elf Prozent.
- Rund 610 Fachkräfte mit speziellen beruflichen Qualifikationen konnten neu gewonnen werden.
- 582 Mitarbeitende haben die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr verlassen. Das sind etwas weniger als im Vorjahr (2024: 586 Austritte).
- Gleichzeitig ist das Durchschnittsalter der Beschäftigten leicht gesunken – von 44,0 Jahren auf 43,8 Jahre.
Neben Zahlen und Analysen dokumentiert der Personal- und Organisationsbericht auch Fortschritte bei Führung, Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und modernen Arbeitsformen. Ziel bleibt es, die Stadtverwaltung Schritt für Schritt moderner, digitaler und bürgernäher aufzustellen.
Der Personal- und Organisationsbericht 2026 ist hier zu finden: dortmund.de/personal-organisationsbericht.