Vorbereitende Arbeiten finden ab dem 7. September statt
Die Arbeiten an den zwölf Messstellen finden zeitversetzt statt und dauern jeweils rund eine Woche. Planmäßig sind alle Arbeiten in neun Wochen abgeschlossen. Betroffen sind die Straßen:
- Dollersweg, auf Höhe der Hausnummer 133
- Wickeder Hellweg, auf Höhe der Hausnummer 131
- Wibbeltweg, auf Höhe der Hausnummer 13
- Frische Luft, auf Höhe der Hausnummer 172
- Meylantstraße, auf Höhe der Hausnummer 48
- Bookenburgweg, auf Höhe der Hausnummer 1
- Schlangenstraße, auf Höhe der Hausnummer 14
- Steinbrinkstraße, auf Höhe der Hausnummer 42
- Wickeder Hellweg, auf Höhe der Hausnummer 25
- Ebbinghausstraße, auf Höhe der Hausnummer 53
- Wickeder Straße, auf Höhe der Hausnummer 55
- Kortschstraße, auf Höhe der Hausnummer 26
Zu den Arbeiten für den Bau der verbleibenden acht Messstellen wird der Lippeverband noch einmal gesondert informieren.
Zur Kooperation:
Die Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) haben gemeinsam mit der Stadt Dortmund 2024 eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Gegenstand der Vereinbarung ist die Koordination und Kooperation bei der Durchführung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen aus dem Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) im Stadtgebiet. Dazu zählen Kanalisationsmaßnahmen, ökologische Gewässerumbaumaßnahmen sowie Abkopplungsmaßnahmen. EGLV setzen die Projekte in Abstimmung mit der Stadt Dortmund planerisch und baulich um. Nach Abschluss der Maßnahmen werden die Anlagen betriebsbereit an die Stadt übergeben.
100 Jahre Lippeverband
Der Lippeverband wurde vor 100 Jahren – am 19. Januar 1926 – gegründet, um die Folgen der Industrialisierung und des Bergbaus in Einklang mit der Natur, der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen zu bringen. Der Verband konnte ohne größere Zeitverluste seine Aufgaben angehen, da sich die Verbandsorgane entschlossen hatten, die Geschäftsführung mit der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft zu vereinigen. Man vermied dadurch den Aufbau einer eigenen Verwaltung. Sitz des neuen Verbandes wurde seinerzeit Dortmund. Dort war die Sesekegenossenschaft ansässig, die bereits 1913 nach Vorbild der Emschergenossenschaft gebildet worden war und nun im Lippeverband aufging. Zuständig war der Lippeverband nicht für das gesamte Lippe-Gebiet ab der Quelle, sondern für den industriell stark geprägten Raum unterhalb Lippborg bis zum Rhein bei Wesel – inklusive der Nebenlaufgebiete. Bis heute lebt der Lippeverband als öffentlich-rechtliche Einrichtung das Genossenschaftsprinzip als Leitidee des eigenen Handelns. Weitere Informationen zum Lippeverband sowie zu Veranstaltungen rund um das 100-jährige Bestehen finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf jubilaeum.eglv.de.