12 Stunden-Charity-GoKart-Rennen

12 Stunden-Charity-GoKart-Rennen
der help and hope Stiftung

Von Cawi Schmälter 

Das hatte die Königsmühle bisher noch nicht erlebt! 7217 Fahrten (zu geschätzt je einen halben Kilometer) absolvierten die aktiven Rennfahrer/innen beim GoKart-Rennen auf dem abgesteckten Kurs rund um und durch das help and hope-Gelände.

Eine Gemeinschaftsleistung, mit der man vergleichsweise bei Addition aller zurückgelegten Runden leicht die Strecke nach Moskau sogar noch ein ganzes Stück weiter hätte bewältigen können. Aber mal im Ernst: Wer will denn schon nach Moskau? Da war es doch auf dem Riesenspielplatz für Groß und Klein viel gemütlicher. 

Und das Wichtigste: Für jede Runde war eine Spende für die pädagogische Arbeit der help and hope -Stiftung fällig! Ein zunächst sehr ambitioniert erscheinendes Ziel von immerhin 100.000 Euro als Gesamt-Erlös wurde sogar glatt übertroffen. Das engagierte und freundliche  help and hope Team gab sich alle Mühe, damit alles bestens funktionierte. Und es gab viel zu tun. Nicht nur auf der abgesperrten Rennbahn, wo die Aktiven Rennfahrer mit gegenseitiger Rücksichtnahme dafür sorgten, dass niemand zu Schaden kam. Denn auch außerhalb des Renngeschehens gab es für die Besucher/innen viel zu entdecken. 

Essen und Trinken an vielen Ständen, die angebotenen Spiel- und Bastelaktionen, dazu noch ein Schminkstand für alle Kinder und die überall als beliebtes Fotomotiv auftauchenden kostümierten Werbefiguren der mit Großspenden beteiligten Dortmunder Unternehmen, da blieb eigentlich kein Wunsch unerfüllt. Am Nachmittag kreuzten auch noch die von den Autogrammjägern erwarteten Promis Kevin Großkreutz, Joey Kelly und der Schlager-Newcomer Isselburg auf, die der Veranstaltung mit ihrem Besuch sogar noch einen international angehauchten Touch gaben.

Eine echte Showbühne durfte natürlich auch nicht fehlen, auf der im Tagesverlauf Vorführungen von Kindergruppen präsentiert wurden. Nach dem Renn-Ende dann dort auch die Siegerehrung, wobei das Team Hülpert für die meisten absolvierten Runden und das Team Tedi als stärkste Einzelfahrer ausgezeichnet wurden.

Aber die wahren Sieger waren eigentlich alle: Die Besucherinnen und Besucher, denen ein erlebnisreicher Tag geboten wurde, die vielen Mädchen und Jungen, die als Rennfahrernachwuchs die Anfeuerung der Zuschauer genießen durften und vor allem die help and hope-Stiftung, bei der die Ideen nicht ausgehen, eine sinnvolle und gemeinnützige Verwendung der erzielten Einnahmen zu gewährleisten.