
In der App können Nutzer*innen ortsbezogene Meldungen unter anderem zum Wohnumfeld oder Sicherheitsgefühl abgeben.
© Stadt Dortmund / Niklas Kähler
LINa macht sichtbar, wie Menschen ihr Wohnumfeld wahrnehmen – bevor aus einem unguten Gefühl ein festes Problem wird. So erhält die Stadt Hinweise auf Entwicklungen vor Ort und kann frühzeitig reagieren.
Grundlage für LINa sind die Quartierslabore, die die Stadt in allen zwölf Stadtbezirken durchgeführt hat. Dort konnten Bürgerinnen und Bürger benennen, welche Orte sie als sicher oder unsicher empfinden und was ihr Quartier lebenswert macht. Auf Wunsch der Politik wurde das Angebot anschließend noch einfacher gestaltet, damit möglichst viele Menschen ihre Eindrücke unkompliziert teilen können.
In der App können Nutzerinnen und Nutzer Meldungen zu fünf Themenfeldern abgeben:
- Sicherheitsgefühl
- Wohnumfeld und Mitgestaltung
- Aufenthaltsqualität
- Wege und Orientierung
- Krisenvorsorge
Letzteres wurde ergänzt, um besser zu verstehen, wie gut die Menschen in Dortmund auf Krisensituationen vorbereitet sind und wo die Stadt noch besser informieren und unterstützen kann.
LINa ist direkt in der Stadt Dortmund-App zu finden. Nutzerinnen und Nutzer wählen zunächst ein Themenfeld aus und geben anschließend an, welche Wahrnehmungen sie mit einem Ort verbinden – sowohl positive als auch belastende. Ergänzend können sie ihre Meldung in einem Freitext näher beschreiben. Zum Abschluss informiert die App darüber, was mit der Meldung geschieht, und verweist auf weitere städtische Meldewege.
Die Meldungen werden anonymisiert ausgewertet und mit weiteren Informationen, etwa zu Einsätzen, Sozialraumdaten oder Kriminalität, abgeglichen. So erkennt die Stadt frühzeitig, wo Handlungsbedarf besteht, und kann gezielt dort aktiv werden, wo es den Menschen vor Ort am meisten nutzt.
„Sicherheit ist das zentrale Thema der Menschen in unserer Stadt. Mit LINa erhalten wir ein noch besseres Bild davon, wie die Menschen ihre Quartiere wahrnehmen. Diese Eindrücke ergänzen unsere Daten und helfen uns, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen. So können wir gezielt dort handeln, wo es notwendig ist – für mehr Lebensqualität in allen Stadtteilen“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti.