Viele kostenlose Workshops und eine Konferenz für die digitale Zukunft

„Unter Haut“ ist ein multimediales Performance-Projekt über Körper und Digitalität im immersiven Raum im Foyer des Dortmunder U.
© Julie C. Stamm
Wem gehören die digitalen Räume, in denen wir uns täglich bewegen? Wie können wir sie offener und gemeinschaftlicher gestalten? Mit diesen Fragen bringt das YU Festival Kunst, digitale Technologien und gesellschaftliche Debatten zusammen.
Vier Tage Festival bei freiem Eintritt
Das YU Festival richtet sich an alle, die digitale Entwicklungen nicht nur nutzen, sondern aktiv mitgestalten möchten. Es verbindet künstlerisches Experimentieren mit Fragen, die unseren Alltag betreffen – und lädt dazu ein, neue Ideen für ein digitales Miteinander zu entwickeln. Das Festival ist ein Kooperationsprojekt der Abteilung Digitale Kultur im Dortmunder U und der Koordinierungsstelle Digital- und Medienkompetenz des Teams Smart City Dortmund.
Vier Tage lang können Besucher*innen neue Medien entdecken, eigene Ideen entwickeln und ausprobieren, wie sie die digitale Welt mitgestalten können. Das Programm bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen: In Workshops geht es um Creative Coding, 3D- und Augmented-Reality-Welten, Klangexperimente und die Gestaltung eigener Zines. Auch cyberfeministische Ansätze in der generativen Kunst stehen auf dem Programm. Ein Hackathon, künstlerische Performances und interaktive Medienkunst ergänzen das Festival.
Konferenz: Wie wollen wir digital miteinander leben?
Ein Schwerpunkt ist die YU Konferenz am Freitag, 23. Oktober. Unter dem Titel „Wie wollen wir digital miteinander leben?“ diskutieren Fachleute und Interessierte über digitale Teilhabe, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Frage, wie wir das Miteinander im Netz gestalten können. Zu den Gästen gehören die Journalistin, Moderatorin und Autorin Nhi Le, der politische Aktivist und Content Creator Suraj Mailitafi sowie Dr. Tong-Jin Smith, Politikwissenschaftlerin, Journalistin und Expertin für Medien- und Informationskompetenz. Mit dabei ist auch Dr. Jennifer Eickelmann, Juniorprofessorin für Digitale Transformation in Kultur und Gesellschaft an der FernUniversität in Hagen. Denise Gühnemann moderiert das Podium.
Die Diskussion dreht sich darum, wie digitale Räume unser Zusammenleben verändern, wie ein respektvoller Austausch im Netz gelingen kann und wie sich demokratische Werte und Teilhabe auch online stärken lassen. Weitere Impulse kommen unter anderem von Salon5, der Jugendredaktion von CORRECTIV, und dem VKII Ruhrbezirk e. V.