HÄNDEL TRIFFT SPIRITUALS UND STEVIE WONDER
Wenn Barock auf Spirituals und Songs von Stevie Wonder und Nina Simone trifft, wenn sich europäische Musiktradition mit afroamerikanischen Klangwelten verbindet, entsteht ein Konzertabend von besonderer Strahlkraft: Mit „Coming Home with Music“ präsentiert die OPUS KLASSIK-prämierte lautten compagney BERLIN am Freitag, 27. Februar 2026, im Reinoldi-Haus beim KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund ein ebenso berührendes wie mitreißendes Programm über Heimat, Identität und Migration.
Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Countertenor Reginald Mobley schlägt das Ensemble unter der Leitung von Wolfgang Katschner eine musikalische Brücke zwischen alter und neuer Welt. Arien von Georg Friedrich Händel – unter anderem aus „Theodora“, „Messiah“ und „The Triumph of Time and Truth“ – begegnen Spirituals wie „Sometimes I Feel Like a Motherless Child“ oder „Joshua Fit the Battle of Jericho“ sowie Songs von Stevie Wonder („Have a Talk with God“, „Village Ghetto Land“) und Nina Simone („Images“).
Musik als Ort der Zusammenkunft
„Musik ist oft der Ort, an dem Herkunft, Erinnerung und Identität zusammenfinden. Mit ‚Coming Home with Music‘ erzählen wir von dieser Suche nach Heimat – über Jahrhunderte und Kontinente hinweg“, so Wolfgang Katschner. Seit rund 40 Jahren zählt die lautten compagney BERLIN zu den international führenden Ensembles für Alte Musik und ist zugleich für ihre genreübergreifenden Programme bekannt.
Die Vielfalt der US-amerikanischen Musik
Das Programm am 27. Februar ist zugleich eine musikalische Hommage an den 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA, der 2026 begangen wird. Als Einwanderungsland und kultureller Schmelztiegel entwickelte sich dort eine einzigartige musikalische Vielfalt, in der europäische Traditionen und afroamerikanische Ausdrucksformen aufeinandertrafen. Für viele Menschen wurde Musik zum Anker ihrer Identität.
Mit Reginald Mobley steht ein Solist auf der Bühne, der diese Welten authentisch vereint. Der international gefeierte Countertenor bewegt sich souverän zwischen barocker Arie, Spiritual und Gospel und verleiht jedem Stück eine eindringliche emotionale Tiefe.
Ein Konzertabend, der Geschichte hörbar macht – und zeigt, wie Musik über Zeit, Raum und kulturelle Grenzen hinweg Heimat stiften kann.
Tickets und Informationen über das KLANGVOKAL Festivalbüro:
0231- 50 29996 – ticket@klangvokal.de – www.klangvokal-dortmund.de