GRÜNE & Volt Dortmund: Wir sagen JA!
Die Ratsfraktion GRÜNE & Volt ruft alle Dortmunder*innen dazu auf, sich am Ratsbürgerentscheid zur Olympischen und Paralympischen Bewerbung KölnRheinRuhr zu beteiligen. Die Fraktion hat sich nach intensiver Abwägung dafür entschieden, die Bewerbung grundsätzlich positiv zu begleiten.
„Dass Dortmund große Sportereignisse erfolgreich ausrichten kann, hat die Stadt zuletzt bei der UEFA EURO 2024, und der Handball-WM der Frauen 2025 bewiesen und wird das auch bei der UEFA Women’s EURO 2029 tun“, erklärt Katrin Lögering, Fraktionsvorsitzende.
„Wir haben uns diese Entscheidung dennoch nicht leicht gemacht. Kritik am IOC, mögliche Kostenrisiken und Auswirkungen auf Klima und Umwelt haben wir sehr ernst geprüft. Am Ende überzeugt uns jedoch, dass diese Bewerbung einen neuen, deutlich nachhaltigeren Weg geht“.
Das Konzept KölnRheinRuhr setzt auf eine dezentrale Ausrichtung mit Wettbewerben in mehreren Städten der Region. Bestehende Sportstätten sollen genutzt und große Neubauten weitgehend vermieden werden. Zudem werden Olympische und Paralympische Spiele von Beginn an gemeinsam geplant. Damit orientiert sich die Bewerbung an den Reformzielen der Olympischen Agenda 2020.
Für GRÜNE & Volt steht fest: Olympische Spiele dürfen kein kurzfristiges Mega-Event sein, sondern müssen langfristigen Nutzen schaffen – für den Vereins- und Breitensport, den Nachwuchs sowie die Stadtentwicklung. Deshalb setzt sich die Fraktion im weiteren Verfahren besonders für die Modernisierung bestehender Sportstätten und gegen zusätzliche Großneubauten ein.
Dortmund ist in der aktuellen Planung als Austragungsort für Fußball und Handball vorgesehen. Mit dem Westfalenstadion, der Heimstätte des BVB, und der Westfalenhalle verfügt die Stadt bereits über international erprobte Sportstätten. Gleichzeitig sehen GRÜNE & Volt Chancen auf wichtige Investitionen in die Infrastruktur. „Dabei ist für uns klar: Die Kosten müssen fair verteilt werden, Dortmund muss dauerhaft profitieren und Klima- sowie Umweltstandards müssen verbindlich eingehalten werden“, betont Christoph Neumann, Fraktionsvorsitzender.
Die Entscheidung über eine mögliche Olympia-Beteiligung trifft nun die Bürgerschaft selbst. Die Abstimmung erfolgt per Briefwahl.
„Jetzt liegt es an den Dortmunderinnen und Dortmundern: Informieren Sie sich, beteiligen Sie sich und senden Sie Ihre Briefwahlunterlagen bis spätestens 19. April zurück“, so Neumann. „Am Ende gilt: Wir setzen nur um – die Bürger*innen entscheiden.“
Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN & Volt