Interaktive Hologramme und eine spannende Diskussion
mit Ministerin Ina Brandes (MdL)
DSW21-Mitarbeitende erleben »HOLO-VOICES«

Mit dem Bildungsprogramm »Von Dortmund nach Auschwitz«, in dessen Mittelpunkt stets eine mehrtägige Bildungsreise nach Oswiecim (Auschwitz) steht, machen die kommunalen Unternehmen der 21-Gruppe ihren Auszubildenden und Mitarbeitenden seit fünf Jahren ein regelmäßiges Angebot, sich aktiv mit dem Thema Erinnerungskultur auseinanderzusetzen.Darüber hinaus suchen und finden sie gemeinsam mit den Projektpartnern – der what matters gGmbH, dem Deutschen Fußballmuseum, der Beratungsstelle ADIRA und der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache – aber auch im Arbeitsalltag immer wieder Anlässe, um an das Programm anzudocken.
Am Montag (20. April) hat eine Gruppe von mehr als 40 DSW21-Mitarbeitenden auf der Zeche Zollverein in Essen das Projekt »HOLO-VOICES« und die daran gekoppelte Ausstellung über Zwangsarbeit in der NS-Zeit besucht. Für »HOLO-VOICES« wurden Original-Aufnahmen von fünf Zeitzeug*innen mithilfe modernster Technik, künstlicher Intelligenz und Hologramm-Technik fotorealistisch als dreidimensionale Hologramme umgesetzt. Besucher*innen können direkt mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in Kontakt treten, ihnen Fragen stellen und in eine lebendige Interaktion eintreten. So bleiben die persönlichen Geschichten der Holocaust-Überlebenden mit einem klaren Auftrag für nachfolgende Generationen erhalten (HOLO-VOICES | Stimmen für die Ewigkeit).
Im Anschluss an die Besichtigung hatten die Mitarbeitenden von DSW21 Gelegenheit, mit Ina Brandes (MdL), NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, ins Gespräch zu kommen. »HOLO-VOICES« ist ganz wesentlich auf das Engagement und die Initiative der Dortmunder CDU-Politikerin zurückzuführen, die sich dann auch viel Zeit für die Stadtwerke-Gruppe nahm. Und so entwickelte sich eine angeregte Diskussion darüber, wie wir Geschichte lebendig vermitteln und unserer historischen Verantwortung auch dann noch angemessen nachkommen, wenn irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft keine Holocaust-Überlebenden mehr selbst von ihren Erlebnissen während der Nazi-Diktatur berichten können.
Ina Brandes betonte auch die Bedeutung des Bildungsprogramms der 21-Gruppe: „Es zeigt beispielhaft, wie auch Unternehmen Verantwortung übernehmen und Erinnerungsarbeit aktiv gestalten können. Solche Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag, um nachhaltig für Antisemitismus zu sensibilisieren.“