Befragung ergibt hohe Zufriedenheitswerte – Fahrgäste sehen spürbare Verbesserung des Angebots
Die im vergangenen Oktober neu eingeführten Citybuslinien 400 und 401 erfreuen sich großer Beliebtheit und haben die Verkehrssituation vieler Fahrgäste spürbar verbessert. Dies hat eine aktuelle Erhebung von DSW21 ergeben, an der rund 1.000 Befragte teilgenommen haben. 72 % der befragten Fahrgäste gaben an, dass sie mit dem neuen Linienangebot sehr zufrieden sind. Dies betrifft vor allem Aspekte wie Taktfrequenz, Erreichbarkeit der Haltestellen, Komfort der Fahrzeuge oder die Anschlussmöglichkeiten. Mehr als die Hälfte der Nutzer*innen (56 %) profitiert nach eigenen Angaben direkt durch eine Verbesserung des persönlichen Nahverkehrsangebots – etwa durch weniger Umstiege oder kürzere Fahrtzeiten.
Ein Drittel der Fahrgäste gab sogar an, nun öfter in den Bus zu steigen als zuvor.„Wir haben unserer Busangebot im Innenstadtbereich deutlich ausgebaut – das ist in diesen Zeiten eher Ausnahme als Regel. Umso schöner ist es, wenn wir dann nach einigen Monaten so ein positives Feedback unserer Fahrgäste erhalten. Wir haben den Nahverkehr in der Dortmunder City nachhaltig auf ein neues Level gehoben“, betont DSW21-Verkehrsvorstand Ulrich Jaeger, der zugleich noch einmal auf die beachtlichen Kosten des zusätzlichen Angebots verweist: DSW21 hat eigens für die beiden neuen Linien sechs neue Busse im Wert von 2,5 Mio. € angeschafft und 25 zusätzliche Mitarbeitende im Fahrdienst eingestellt. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf zusätzlich 2,4 Mio. €– überwiegend fürs Personal.
Großes Einzugsgebiet in der City
Was die besondere Attraktivität der neuen Buslinien ausmacht, skizziert Madlen Spinzig, Leitung Betrieb und Marketing bei DSW21: „Zusätzlich zu unserem starken Stadtbahn-Angebot können wir mit den neuen Linien 400 und 401 direkte Verbindungen ins Stadtzentrum und zum Hauptbahnhof anbieten sowie attraktive Querverbindungen zwischen den Stadtbahnachsen herstellen.“ Und Lars Hirschfeld, Leitung Verkehrsplanung und -management, ergänzt: „Die Vorbereitungen für den Linienstart, die wir in enger Abstimmung mit der Stadt Dortmund bewältigt haben, waren durchaus anspruchsvoll – dabei waren viele Details zu beachten und Vorarbeiten durchzuführen. Nun profitieren im direkten Einzugsgebiet mehr als 100.000 Dortmunder*innen vom neuen Angebot.
Dass DSW21 die Linien-Einführung im Vorfeld mit einer großen Informations- und Kommunikationskampagne beworben hatte, spiegelte sich ebenfalls in den Ergebnissen: 98 % der Befragten gaben an, dass ihnen das neue Bus-Angebot bekannt ist.
Darüber hinaus wurden im Rahmen der Befragung erwartungsgemäß auch einige Verbesserungswünsche geäußert. Dies betrifft beispielsweise die Taktfrequenz in Randzeiten und punktuelle Anschlüsse und Verbindungen. Lars Hirschfeld dazu: „Wir sind bereits in der tieferen Analyse der Ergebnisse und werden genau schauen, ob wir an der einen oder anderen Stelle noch einmal nachsteuern können.“
Über die neuen Buslinien 400 und 401:
Die neue Linie 400 umfährt im Kernabschnitt im 10-Minuten-Takt quasi einmal die City und verbindet dabei die zentralen Punkte Stadthaus, Hauptbahnhof und Funkenburg miteinander – alle 20 Minuten wird zudem der Stadtteil Hörde angebunden. So schafft die Linie direkte Querverbindungen und bessere Anschlüsse am Hauptbahnhof, wodurch das Umsteigen leichter, die Wege kürzer und die Fahrt durch Dortmund noch komfortabler werden. Die direkte Verknüpfung mit Stadtbahn- und S-Bahn-Achsen sorgt für eine schnelle Weiterfahrt im Nah- und Fernverkehr.
Die Linie 401 fährt zwischen Funkenburg und Stadthaus und schließt durch die Verbindung mit dem Kronprinzen- und Kaiserviertel den innerstädtischen Ring. An Wochentagen bedeutet das allein auf der Linie 400 rund 100 Fahrten pro Tag und Richtung. Im City-Bereich werden E-Busse eingesetzt, nach Hörde fahren Dieselbusse.
Über die Befragung:
DSW21 hat die Befragung zwischen Mitte Januar und Mitte Februar 2026 durchgeführt. Insgesamt haben rund 1.000 Befragte daran teilgenommen. Diese Gesamtgruppe teilt sich auf in 244 Fahrgäste, die direkt vor Ort an den Haltestellen der Linie befragt wurden. Weitere 769 Menschen (Nutzer*innen und Nicht-Nutzer*innen der neuen Linien) haben online an der Erhebung mitgewirkt.