Katrin Lögering zieht als Nachrückerin in den Landtag ein – und führt gemeinsam mit Michael Röls das Team für die Landtagswahl 2027 an
Katrin Lögering hat auf der kürzlichen Mitgliederversammlung der Dortmunder GRÜNEN bekannt gegeben, als Nachrückerin in den NRW-Landtag einzuziehen – und erhielt im selben Atemzug das erste quotierte Votum für die kommende Landtagswahl 2027 (91,2 Prozent). Zusammen mit Michael Röls (erstes offenes Votum mit 95,6 Prozent), der als stellvertretender Fraktionsvorsitzender bereits seit 2022 dem Landtag angehört, führen beide ein starkes Dortmunder Kandidierendenteam an. Die jeweils zweiten Voten gingen an Fatime Şahin (94,2 Prozent) und Tim Stenzhorn, der sich bei der Wahl mit 51,1 Prozent gegen Andreas Hammer durchsetzen konnte. Alle vier nehmen den Jubel der Mitgliedschaft mit in den Wahlkampf 2027.
Katrin Lögering, 36, kündigte heute ihren Einzug in den NRW-Landtag an: Die Sprecherin der Ratsfraktion Grüne & Volt in Dortmund zieht als Nachrückerin in den NRW-Landtag ein und kandidiert für 2027 – damit macht sie klar, dass ihr Einsatz für Dortmund auf der Landesebene kein vorübergehendes Mandat bleiben soll. Ihren politischen Anspruch hat sie klar formuliert: „Dortmund ist keine Station auf meinem Weg, sondern der Ort, von dem aus ich Politik mache – und genau diese kommunale Realität will ich als Stimme im Landtag einbringen. Denn die Antwort auf den Rechtsruck ist nicht mehr Rechtsruck, sondern handlungsfähige Kommunen, bezahlbares Leben und eine Politik, die die Zukunft nicht nur verspricht, sondern baut.“
Michael Röls, 28: Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Landtagsfraktion ist er bereits seit 4 Jahren Teil des Landtags und will dieses Mandat 2027 für Dortmund verteidigen und stärken. Sein Fokus liegt auf Energie- und Klimaschutzpolitik – und auf der Klarheit, die er im politischen Diskurs vermisst: „Fossile Energiekrisen sind keine Pechsträhne – sie sind System. Wenn wir jetzt zulassen, dass der Klimaschutz ausgebremst wird, landet die Mehrheit der Menschen in der fossilen Kostenfalle. Deshalb kämpfen wir dafür, dass alle Menschen in Dortmund zu Energiewende-Gewinnern werden.“
Die zweiten Voten gingen an zwei Kandidierende, die das Team thematisch und biografisch erweitern. Fatime Şahin, 49, Ratsmitglied der Fraktion Grüne & Volt, benennt als politischen Antrieb eine Grundfrage, die über Einzelthemen hinausgeht: „Politik gewinnt die, bei denen Menschen das Gefühl haben: Sie kennt mein Leben, sie versteht meine Herausforderungen und setzt sich für mich ein. Ich mache Politik nicht trotz meiner Herkunft, sondern mit ihr – weil es Räume gibt, in denen man nicht selbstverständlich erwartet wird, und genau dort braucht es andere Stimmen. Nicht irgendwann, sondern jetzt.“
Tim Stenzhorn, 19, ist Sprecher der Grünen Jugend Dortmund und im Vorstand des Grünen Ortsverbandes Innenstadt-Nord – einer der jüngsten Kandidierenden, die der Kreisverband je für den Landtag aufgestellt hat. Er tritt an als Stimme für Menschen, die im politischen Diskurs oft nicht vorkommen: „Ich möchte im Wahlkampf eine Stimme für junge Menschen, für queere Menschen und für alle sein, deren Lebensläufe nicht dem Bilderbuch entsprechen.“
Hannah Rosenbaum und Marek Paul Kirschniok, Sprecher*innen des Kreisverbands Dortmund: „Wir gehen als GRÜNE in Dortmund mit einem vielfältigen, erfahrenen Team in den Wahlkampf zur kommenden Landtagswahl. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen mit starken Stimmen für Dortmund im Landtag vertreten sein und dort entschlossen Grüne Antworten auf die zentralen Herausforderungen Nordrhein-Westfalens geben – von konsequentem Klimaschutz bis hin zu sozialer Gerechtigkeit. Eine klare Haltung und starke Verwurzelung in unserer Stadt sind dabei unser Grundsatz. Wir kämpfen dafür, dass Entscheidungen im Land die Lebensrealität der Menschen in Dortmund ernst nehmen und spürbar verbessern – im Alltag, im Quartier und bei den großen Zukunftsfragen dieser Stadt.“