Mehr als 50 Orte, rund 100.000 Menschen:
Ministerpräsident Hendrik Wüst übernimmt Schirmherrschaft
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet bringt Menschen im gesamten Ruhrgebiet an einen Tisch – oder vielmehr auf eine Picknickdecke: Mit dem „IGA Picknick 2027“ entsteht am 20. Juni 2027 ein einzigartiges Veranstaltungsformat, das Gemeinschaft, Vielfalt und die grüne Zukunft der Region erlebbar macht.

Im Musikpavillon des Grugaparks Essen wurde das Projekt heute erstmals offiziell vorgestellt. Daran nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus rund 50 Kommunen des Ruhrgebiets, die Geschäftsführung der IGA 2027 sowie weitere Projektbeteiligte teil. Unter dem Titel „Das größte dezentrale Picknick der Welt“ sollen am 20. Juni 2027 zeitgleich Menschen an mehr als 50 Standorten im gesamten Ruhrgebiet zusammenkommen. Erwartet werden derzeit bis zu 100.000 Picknickerinnen und Picknicker.
Bis zu 100.000 Teilnehmende erwartet
Das IGA Picknick wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen im Ruhrgebiet entwickelt und versteht sich als Einladung an alle Menschen im Ruhrgebiet und drumherum. Dank seines dezentralen Charakters können zahlreiche Städte, Initiativen, Vereine sowie lokale Akteurinnen und Akteure aktiv eingebunden werden. „Das IGA Picknick steht beispielhaft für die Idee der IGA 2027: Gemeinsam Zukunft gestalten, Menschen verbinden und die Vielfalt unserer Region sichtbar machen. Es bringt Menschen in Parks, auf Grünflächen und an besonderen Orten im gesamten Ruhrgebiet zusammen und zeigt, wie viel Lebensqualität, Engagement und Gemeinschaft in unserer Region steckt. Dass sich zahlreiche Kommunen und Partner beteiligen, freut mich sehr und macht das IGA Picknick zu einem Format, das die regionale Zusammenarbeit auf besondere Weise erlebbar werden lässt“, sagt Nina Frense, Geschäftsführerin der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH.
Schirmherr der Veranstaltung im kommenden Jahr ist Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit seiner Unterstützung unterstreicht das Projekt die besondere Bedeutung der IGA 2027 für das Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen: „Kaum eine andere Region in Europa ist so durch andauernden Wandel geprägt wie das Ruhrgebiet. Vom Zentrum der Montanindustrie hat sich die Region zur modernen Metropolregion im Herzen Europas gewandelt. Durch die Internationale Gartenausstellung 2027 beweist das Ruhrgebiet erneut seine besondere Dynamik und Weltoffenheit. Das IGA Picknick bringt Menschen aus dem ganzen Land in der Region zusammen und zeigt, wie stark und vielfältig diese Region ist“, so Wüst.
Garrelt Duin, RVR-Regionaldirektor und Aufsichtsratsvorsitzender der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH, ergänzt: „100.000 Menschen, 50 Orte, eine Region: Das IGA-Großpicknick zeigt, was das Ruhrgebiet ausmacht. Hier wächst eine Gemeinschaft voller Kreativität und Lebensfreude zusammen. Und wir laden Gäste ein, daran teilzuhaben und mitzufeiern.“
Essens Bürgermeisterin Julia Klewin sagt: „Wir freuen uns sehr, mit dem Picknick im Grugapark Teil dieses einzigartigen Veranstaltungsformats zu sein. Das Motto unserer Gruga lautet: Wo Erholung und Erlebnis eins werden. Und das passt sehr gut zu der Idee des Picknicks. Wir werden an diesem Tag im Ruhrgebiet Gemeinschaft und Vielfalt feiern und ein starkes Zeichen setzen für die grüne Zukunft unserer Region. Ich lade jetzt schon alle Bürger*innen herzlich ein, am 20. Juni 2027 in den Grugapark zu kommen, Teil dieser einzigartigen Veranstaltung zu werden und einen besonderen IGA-Gruga-Moment zu erleben, der sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.“
Das IGA Picknick findet am 20. Juni 2027 von 13 bis 15 Uhr an zahlreichen Orten im gesamten Ruhrgebiet statt. Ziel ist es – im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung – die grünen Schätze des Ruhrgebiets sichtbar zu machen und Menschen auf niedrigschwellige Weise zusammenzubringen – ob in Parks, auf öffentlichen Grünflächen oder an besonderen Orten der Region. Vom Picknick am Wasser über Kulturpicknicks bis hin zum klassischen Familienpicknick wird die Vielfalt der Region sichtbar werden.
Weitere Informationen zu Standorten, Beteiligungsmöglichkeiten und Programminhalten werden in den kommenden Monaten veröffentlicht, einen vorläufigen Überblick finden Sie anbei.