Wenn besondere Momente wahr werden: Inklusiver Aktionstag für kinderhospizlich begleitete Kinder in der Fußball-Akademie des BVB
Es sind Momente, die selten sind in ihrem Leben. Weil ihr Alltag entweder von einer eigenen schweren Krankheit oder von der Erkrankung ihrer Geschwister überschattet wird. Vor Kurzem hatte eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die in Dortmund und Bochum von den Deutschen Kinderhospiz Diensten begleitet werden, die außergewöhnliche Gelegenheit, an einem inklusiven Fußball-Training in der BVB Evonik Fußballakademie in Dortmund teilzunehmen. Ein Highlight in diesem Fußball-Sommer!

Es passte alles: das Wetter, die Location, die Stimmung. Mit drei Trainern unter der Leitung von Stefanie Rohrbeck gestaltete die Fußballakademie ein auf die Bedürfnisse aller Kinder – der erkrankten und der gesunden – ausgerichtetes Training. Begleitet entweder von den eigenen Eltern oder von Ehrenamtlichen, erlebten alle Kinder einen einmaligen Vormittag auf dem Gelände direkt am Stadion. Sie konnten sich mit den Bällen frei bewegen, sich ausprobieren, aufs Tor schießen oder sich in Sachen Dribbling, Koordination und Passspiel anleiten lassen. Als Überraschungsgast kam BVB-Biene Emma zum Aktionstag dazu, schnappte sich direkt ihren Freund Hope, den Bärenbotschafter der Deutschen Kinderhospiz Dienste, und brachte die Kinderaugen auf dem Gelände noch mehr zum Strahlen. Da waren Umarmungen, spaßige Momente und ein kleiner Fußball-Tanz erlaubt.

Thomas Klein vom BVB sagt, warum diese inklusiven Trainings auch für Borussia Dortmund eine Besonderheit darstellen: „Den hervorzuhebenden Einsatz des Kinderhospizdienstes unterstützen wir sehr gerne mit unterschiedlichen Mitteln, zu denen im konkreten Fall auch das Training bei unserer Fußballakademie gehört. In diesem Zusammenhang ist es sehr schön zu sehen, was für eine Freude wir den Kindern und Jugendlichen mit unserer Trainings-Einladung machen und welche unbeschwerten Momente alle Teilnehmer bei uns genießen konnten.“
Am Ende des sportlichen, inklusiven Trainings hängte Emma allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen und natürlich auch Hope zur Erinnerung eine Medaille um den Hals.