Zu Gast in FRIDAs Umsonstladen

SPD-Ratsfraktion auf Sommertour am Nordmarkt

Die  SPD-Ratsfraktion  Dortmund  hat  am 11. August FRIDAs Umsonstladen der
Solidarökonomischen Initiative e.V. am Nordmarkt besucht. Das im Rahmen von
„nordwärts“     geförderte    Projekt    verbindet    Nachhaltigkeit    mit
niedrigschwelliger sozialer Unterstützung.

Foto © Carmen Stahl
v.l.n.r.: Andreas Lieven, Sylvia Dahlmann, Sebastian Kieninger, Detlev
Lachmann, Carla Neumann-Lieven

 

Denn  FRIDAs  Umsonstladen  ist  weit  mehr als ein Ort, an dem Gegenstände
kostenlos  mitgenommen  oder getauscht werden können. Nebenbei bekommen die
Ehrenamtlichen  mit,  was  die Menschen in der Nachbarschaft gerade bewegt,
hören  zu,  wenn  jemand  Rat  sucht,  oder versuchen zu unterstützen, wenn
aufgrund  von  Sprachbarrieren  der Zugang zu Hilfsangeboten erschwert ist.
Wenn es sich ergibt, vermitteln sie an das Sozial- oder Gesundheitsamt oder
den  Mieterverein.  Auch  Kinder verbringen gerne Zeit im Laden, malen oder
spielen miteinander.

Mit  den  verbleibenden  „nordwärts“-Mitteln  kann der Laden noch bis Mitte
2027  geöffnet  bleiben.  Danach  ist  die  Finanzierung  von Miete und der
Teilzeitstelle zur Koordination der Ehrenamtlichen ungeklärt.

„Hier gibt es ein nachhaltiges Angebot, das zugleich soziale Hilfe anbietet
und Nachbarschaft fördert. Dieses Engagement ist für den Stadtteil wertvoll
und darf nicht einfach wegbrechen“, sagt Ratsmitglied Sebastian Kieninger.

Die  SPD-Ratsfraktion  will sich trotz der angespannten Haushaltslage dafür
einsetzen, dass der Laden auch über Mitte 2027 hinaus eine Perspektive hat.
Gleichzeitig  möchte  sie  die  Initiative  dabei unterstützen, Kontakte zu
möglichen  Partnern  und  Geldgeber*innen  herzustellen  und gemeinsam nach
weiteren Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen.