SPD-Ratsfraktion zu Gast beim Dortmunder Dachverband SLADO e.V.
Die SPD-Ratsfraktion hat sich bei einem Besuch der Geschäftsstelle des
Dortmunder Dachverbands SLADO e.V. über dessen Strukturen, Arbeit und
aktuelle Themen informiert. SLADO ist der einzige Dachverband für die
queere Community in Nordrhein-Westfalen, der nicht nur die Interessen
seiner Mitgliedsorganisationen vertritt, sondern mit hauptamtlichen
Mitarbeitenden auch selbst operativ tätig ist, unter anderem mit den
Angeboten Sunrise, Lebedo und SCHLAU.
Mit „queer topix“ bietet SLADO zudem eine After-Work-Reihe mit
Diskussionsabenden zu queeren Themen an. Gleichzeitig beschäftigen den
Dachverband aktuelle Entwicklungen wie die zunehmende Queerfeindlichkeit.
Mit einer von der Stadt geförderten Kampagne setzt sich SLADO gegen
queerfeindlich motivierte Gewalt ein und will dazu beitragen, dass solche
Taten sichtbarer werden.
Ein Highlight der Arbeit von SLADO ist die Organisation des Christopher
Street Day (CSD) in Dortmund, der in diesem Jahr am 5. September
stattfindet und seit 2023 als Großveranstaltung eingestuft wird. „Die
Vorbereitungen laufen gut. Der von der Stadt geplante Zufahrtschutz und
unser Sicherheitskonzept geben uns ein gutes und sicheres Gefühl. Deshalb
freuen wir uns auf einen bunten und vielfältigen CSD“, sagt
SLADO-Geschäftsführer Paul Klammer.
Eine besondere Rolle im Dachverband nimmt das KCR Dortmund e.V. ein, das am
längsten bestehende schwul-lesbisch-queere Zentrum Deutschlands. Das KCR
bietet verschiedene Freizeit-, Austausch- und Selbsthilfeangebote für
LSBTIQ* an. Dazu gehört auch „Rainbow Visitors“, ein ehrenamtlicher
Besuchsdienst von queeren Menschen für queere Menschen. Das Angebot richtet
sich an Menschen, die sich einsam fühlen oder beispielsweise durch
Krankheit plötzlich aus ihrem gewohnten sozialen Umfeld gerissen wurden.
„SLADO und seine Mitgliedsorganisationen leisten unverzichtbare Arbeit für
die queere Community in Dortmund. Wir schätzen dieses Engagement sehr und
wollen dazu beitragen, dass es auch künftig verlässlich finanziert werden
kann“, sagt Andrea Keßler, gleichstellungspolitische Sprecherin der
SPD-Ratsfraktion.
Foto © Carmen Stahl
v.l.n.r.: Julien Kuhnen, Paul Klammer (SLADO e.V.), Claudia Heitjohann (KCR
Dortmund e.V. ), Andrea Keßler, Christel Poch