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Mit Wildblumen den Garten zum bunten Insektenparadies machen
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Wilde Blumenwiesen sind Lebensraum für viele Insekten I (c) pixabay/congerdesign
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Der Herbst zieht ein und damit beginnt eine gute Zeit, um den Garten naturnah winterfest zu machen und die Grundlagen für ein artenreiches Frühjahr zu legen. Wer sich im nächsten Jahr an einer prächtigen Wildblumenwiese erfreuen will, kann jetzt aussäen. „Der Herbst ist Pflanzzeit für Bäume, Hecken, Sträucher und Stauden. Aber auch Saatzeit. Der September ist besonders für mehrjährige Blumenmischungen vorteilhaft. Viele Wildpflanzen sind Kaltkeimer oder benötigen die herbstliche Feuchtigkeit, um im nächsten Jahr kräftig auszutreiben“, erklärt Corinna Hölzel, Garten-Expertin beim BUND. Gartenboden auf Wildblumen vorbereiten Wichtig ist, dass die Fläche während der ersten Wochen nach der Aussaat niemals ganz austrocknet. Wer im Hochsommer säen möchte, muss mit einem deutlich höheren Bewässerungsaufwand rechnen. „Die meisten Gartenbödensind für eine klassische Blumenwiese zu nährstoffreich. Auf diesem fettem Boden wachsen Gräser besonders schnell und verdrängen die lichthungrigen, oft zierlichen Wildblumen. Eine artenreiche Magerwiese benötigt hingegen einen nährstoffarmen Untergrund“, so Hölzel. Bereiten Sie deshalb den Boden schrittweise vor:
Aussaat der Blumenwiese Damit die Aussaat der Wildblumenwiese gelingt, muss das Saatgut direkten Kontakt zum Boden haben. Ein einfaches Ausstreuen auf eine bestehende Rasenfläche führt fast nie zum Erfolg, da die Grassoden den Keimlingen keine Chance lassen. So gehen Sie bei der Neuanlage der Blumenwiese vor:
Qualität des Saatguts entscheidend „Für eine dauerhaft erfolgreiche Blumenwiese ist die Wahl des Saatguts entscheidend. Im Naturgarten liegt der Fokus auf heimischen Wildpflanzen, die perfekt an die hiesigen Insekten angepasst sind. Viele dieser Arten, wie die Kornrade oder die Kornblume, sind in der freien Landschaft selten geworden und finden im Garten ein wichtiges Rückzugsgebiet“, so Hölzel. Regionales Saatgut und Bio-Saatgut von heimischen Blühwiesen-Pflanzen wird von zahlreichen Händlern mittlerweile angeboten. Einjährige Pflanzen und Stauden können auch nach dem Bauerngarten-Prinzip genutzt werden. Hier werden Nutz- und Zierpflanzen direkt kombiniert, um natürliche Synergien zu schaffen.
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