Informationen der SPD-Fraktion Dortmund

Rheinische Straße 111
Mehr Sicherheit für das Umfeld des neuen Drogenkonsumraums

Die SPD-Ratsfraktion setzt sich im Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden für konkrete Verbesserungen rund um den neuen temporären Drogenkonsumraum an der Rheinischen Straße 111 ein. In den vergangenen Wochen haben Mitglieder der Fraktion mit Menschen gesprochen, die dort leben und arbeiten. Auch bei der Bürgersprechstunde der Bezirksvertretung Dortmund-West am 9. September wurden weitere Sorgen und Vorschläge aus der Nachbarschaft vorgebracht.

 „Für uns hat die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner und vor allem der Kinder oberste Priorität. Die uns wichtige gute Versorgung durch die Drogenhilfe darf nicht zu Lasten der Menschen im Umfeld umgesetzt werden. Dafür sorgen wir.“, erklärt Dirk Goosmann, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Deshalb hat die Fraktion die Stadtverwaltung jetzt zu wichtigen Punkten rund um den Standort befragt.

Ein Schwerpunkt der Fragen liegt auf Kindern und Jugendlichen. Die SPD möchte wissen, wie Begegnungen zwischen Nutzer*innen des Drogenkonsumraums und Kindern und Jugendlichen vermieden werden können. Außerdem fordert die SPD-Ratsfraktion die Stadtverwaltung auf zu erklären, wie die Spielplätze „Alte Radstraße“ und „Zur Vielfalt“ aufgewertet und sicherer für Kinder und Familien werden sollen.

Auch die Sauberkeit im Umfeld ist für ein gutes Miteinander entscheidend. Die SPD will deshalb wissen, wie die EDG die Sauberkeit rund um den Standort sicherstellt und ob eine verstärkte Straßenreinigung notwendig ist.

Damit Probleme schnell angesprochen und gelöst werden können, braucht es zudem weiterhin eine gute Kommunikation mit der Nachbarschaft. Auch zukünftig muss die Stadt klare und niedrigschwellige Möglichkeiten anbieten, Fragen und Probleme anzusprechen.

„Der Drogenkonsumraum an der Rheinischen Straße 111 ist eine wichtige Unterstützung für Menschen, die Hilfe brauchen. Gleichzeitig dürfen die Sorgen der Nachbarschaft nicht untergehen. Hinweise und Vorschläge aus dem Viertel müssen gehört, beantwortet und vor allem umgesetzt werden. Deshalb haben wir die Verwaltung beauftragt, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen und werden den Prozess weiter eng politisch begleiten“, so Goosmann.