INKLUSIVES ZIRKUSPROJEKT abermals ein großer ERFOLG

 „Zirkus der Vielfalt!“: 21 Kinder begeistern bei inklusivem
Zirkusprojekt der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Dortmund

Sie waren Clowns, Seiltänzerinnen, Diabolo-Spieler, Jongleure und kleine Akrobatinnen und Akrobaten, hatten im „Zirkus der Vielfalt“ eine Woche lang Spaß und begeisterten am Ende ihr Publikum. Zum wiederholten Mal hatte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste ein inklusives Zirkusprojekt organisiert.

21 Kinder – so viele wie noch nie – konnten über sich hinauswachsen sowie Manegen-Luft und vor allem inklusive Gemeinschaft erleben, begleitet von Ehrenamtlichen des Dienstes und angeleitet von einer erfahrenen Zirkuspädagogin. Mittlerweile hat der „Zirkus der Vielfalt“ Tradition bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten und steht auch bei vielen begleiteten Familien als fester Termin im Ferienkalender. Eine ganze Woche lang, dieses Mal am Ende der Sommerferien, herrschten in und an der Turnhalle der Schule am Marsbruch in Dortmund-Aplerbeck Zirkusflair und Zirkusstimmung.

Fünf Tage lang erarbeiteten 21 Kinder unter der Leitung der Hagener Zirkuspädagogin und Einradfahrerin Tina Zaporowski ihr Zirkusprogramm. Höhepunkt der inklusiven Zirkuswoche war die Aufführung am Ende der Woche.

Knapp 70 Zuschauer – darunter die Familien und Freunde der teilnehmenden Kinder – erlebten die Kinder und Jugendlichen in Clownskostümen, als Artisten und Akrobaten, mit dem Pedalo oder auf dem Seil, als Zirkusdirektoren und Tiger oder als Zauberer. 

Nicht nur, dass erstmals mehr als 20 Kinder an dem inklusiven Zirkusprojekt teilnehmen konnten, freute die Deutschen Kinderhospiz Dienste, sondern auch und vor allem, dass so viele Kinder mit Erkrankungen und Beeinträchtigungen dabei waren wie nie zuvor. Deshalb kam den Ehrenamtlichen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Dortmund in diesem Jahr eine ganz besondere Aufgabe zu: Sie begleiteten das Zirkusprojekt und die Kinder intensiv und mit vereinten Kräften.

Ohne ihren Einsatz hätte der „Zirkus der Vielfalt“ in dieser Form nicht stattfinden können. Darüber freuten sich am Ende der Zirkuswoche natürlich nicht nur die zuschauenden Familien, sondern auch Andrea Eickholt als Regionalleiterin für die ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste im Ruhrgebiet, Koordinatorin Christine Haufe und Luisa Wiegand aus dem geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Kinderhospiz Dienste.

Wie in den vergangenen Jahren standen auch dieses Mal im „Zirkus der Vielfalt“ Kinder und Jugendliche in der Manege, die eine schwere Erkrankung haben oder die gesund sind, aber kranke Geschwister haben. Sie alle hatten unter der Anleitung von Tina Zaporowski die Möglichkeit, etwas Einmaliges sowie Nähe und Gemeinschaft zu erleben, gemeinsam Zeit zu verbringen, Spaß zu haben, ihr Körpergefühl und ihren Körperausdruck weiterzuentwickeln und vor allem ihre Stärken zu entdecken.

Außerdem konnten alle mit Gleichaltrigen etwas Neues auszuprobieren, was besonders für Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen oder Behinderungen oft schwierig ist. 

Tina Zaporowski, die das inklusive Zirkusprojekt der Deutschen Kinderhospiz Dienste zum wiederholten Male in Dortmund leitete, freut sich abermals darüber, zu sehen und zu erleben, wie aus Kindern mit und ohne Handicap innerhalb einer Woche kleine Zirkusartisten wurden und wie jede(r) Einzelne sich im Rahmen seiner/ihrer Möglichkeiten einbringen konnte. 

Finanziell gefördert wurde der „Zirkus der Vielfalt“ durch die DEW21, die diesjährige Spende vom Charity-Unleashed-Festival und durch einzelne Unterstützer*innen.