Photovoltaik-Förderprogramm ist ein großer Erfolg – in drei Monaten geht es weiter

Das Umweltamt freut sich über die vielen Anträge von Dortmunder*innen, die eine Photovoltaikanlage auf ihrem Ein- oder Zweifamilienhaus fördern lassen wollen. Damit die Antragstellenden nicht zu lange warten müssen, wird das Umweltamt ab dem 10. Oktober drei Monate lang keine neuen Anträge entgegennehmen. Anschließend geht es weiter.

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Bauckloh Stiftung macht KITZ.do-Projekt „Natur- Nah erleben“ möglich

Dank der Förderung der Dr. Gustav Bauckloh Stiftung in Höhe von 18.000 € kann das erfolgreiche KITZ.do-Projekt „Natur – Nah erleben, entdecken, bewahren“ für ein weiteres Jahr bis Sommer 2026 fortgesetzt werden. So können Kinder von zwei Grundschulen und neun Kitas wieder ein ganzes Jahr alle vier Jahreszeiten im Ökosystem Wald rund um das Forsthaus Rahm intensiv und mit eigenen Experimenten erforschen. Weiterlesen

Pressemitteilung: Klimabündnis Dortmund zur Veröffentlichung der „Energie- und Treibhausgas-Bilanz“

Klimabündnis Dortmund: „Aktuelle Klimabilanz zeigt: Klimaneutralität 2035 in Dortmund nicht mehr erreichbar“

Von Friedrich Laker (Sprecher) für den Koordinierungskreis Klimabündnis 

Dortmund hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 Klimaneutralität zu erreichen. Alle zwei Jahre wird vom Regionalverband Ruhr (RVR) eine aktuelle Energie- und Treibhausgasbilanz u. a. auch für Dortmund erstellt. Die Bilanz für die Jahre 2021 und 2022 liegt nun vor und es zeigt sich, dass Dortmund nicht nur die selbst gesteckten Klimaziele verfehlen wird (Download: https://sessionnet.owl-it.de/dortmund/bi/getfile.asp?id=2167269&type=do  ).
Der Bericht zeigt: Im Vergleich zum Jahr 2020 sind die Emissionen der Stadt in den Jahren 2021 und 2022 wieder angestiegen – ein kontinuierlicher Absenkungstrend ist daher nicht erkennbar. Obwohl im Stadtgebiet viele PV-Anlagen zugebaut wurden, haben insbesondere die Emissionen in den Sektoren Verkehr und Gebäude die Bilanz verhagelt.

Auf S. 18 des Berichts steht klipp und klar: „Es zeigt sich, dass der vom RVR berechnete Trend der THG-Emissionsreduzierung (Abb. 14) in der Stadt Dortmund nicht zum Erreichen der Treibhausgasneutralität bis spätestens zum Jahr 2035 führen wird. Um das Ziel der Stadt Dortmund (2035) zu erreichen, muss eine beschleunigte Umsetzung der
Maßnahmen erfolgen.“

Gemäß aktuellem Trend ist noch nicht einmal das weniger ambitionierte Ziel Klimaneutralität bis 2045 in Dortmund zu erreichen. Das Ergebnis muss alle Bürger, die Politiker im Rat und die Verwaltung aufrütteln. Die Stadt muss die Anstrengungen zum Erreichen des Klimaneutralitätsziels dringend erheblich intensivieren und die Verwaltung muss bei der Umsetzung der bereits vorliegenden Ratsbeschlüsse zum Klimaschutz (Handlungsprogramm Klima Luft 2030, Masterplan Mobilität) endlich in die Gänge kommen.

Zitat von Peter Silberg vom Klimabündnis: „Warme Worte und schöne Konzepte reichen nicht aus, um den Klimaschutz in unserer Stadt endlich auf Kurs zu bringen. Ohne verbindliche Umsetzung verliert Dortmund wertvolle Zeit beim Klimaschutz. Die Politik ist gefordert, klimaschädliche Ratsbeschlüsse zu revidieren. Parallel muss die Verwaltung endlich an einem Strang ziehen, um die bereits gefassten Beschlüsse zum Klimaschutz zu realisieren. Es geht nicht an, dass einige Ämter offensichtlich nicht
mitziehen.“

Der neu gewählte Rat der Stadt hat eine Mammutaufgabe zu bewältigen. Die Bürger dürfen gespannt sein, ob die Politik gemeinsam mit der Verwaltung die Aufgabe annimmt oder ob der Klimaschutz in Dortmund weiterhin im Dornröschenschlaf dahindämmert. Peter Silberg: „Wir werden als Klimabündnis weiter engagiert an der Umsetzung der städtischen Klimaschutzziele mitarbeiten. Hierfür bieten wir Politik und Verwaltung in Dortmund gerne unsere Unterstützung an.“

 

Kindertrauerzentrum MÖWE ist zwei Jahre alt

Katrin Riebling, Anne Neuser-Schulte, Patrick Schulz, Melanie Heierhoff, Beate Schwedler (v.l.n.r.) (Foto: Moritz Jankowsky)

Vor zwei Jahren öffnete das Kindertrauerzentrum MÖWE seine Türen – mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen in schweren Zeiten einen geschützten Raum zu geben. Heute, zwei Jahre später, blickt das Team mit großer Dankbarkeit und Freude auf das zurück, was in dieser kurzen Zeit gewachsen ist.

 

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Gratis-Ticket-Aktion zur Handball-WM der Frauen

Zieh‘ dein Klubtrikot an – nimm‘ zwei WM-Tickets mit!
Aktion der 21-Gruppe beim Handballderby ASC 09 – DJK Oespel-Kley

 Die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen wirft ihren Schatten voraus. Vom 2. bis zum 9. Dezember kommen die weltbesten Teams für die Hauptrunde und zwei Viertelfinals in die Westfalenhalle. Die Dortmunder 21- Gruppe ist einer der Top-Sponsoren – und hat ein dickes Gratis-Ticket-Paket für die Handball-Fans in unserer Stadt geschnürt.

Dortmund City – PK Handball WM  – @fotostephan / Copyright Stephan Schuetze

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Schulstraßen zeigen Wirkung: Schulweg wird sicherer, Selbstständigkeit der Kinder wächst

Verkehrserziehung: Training mit dem Rad in der Jugendverkehrsschule im Fredenbaumpark. Damit der Schulweg auch im Alltag gut klappt, können Schulstraßen eine echte Hilfe für die Kinder und die Schulgemeinschaft sein.
© Stadt Dortmund / Leopold Achilles

Auswertung des Pilotprojekts nach einem Jahr ist abgeschlossen

Alle wünschen sich sichere Schulwege. Im Alltag geraten Kinder jedoch häufig in unübersichtliche Situationen. Dazu tragen auch Elterntaxis bei, die in der morgendlichen Rush-Hour Straßen verstopfen. Um den Schulweg zu Fuß oder per Rad attraktiver zu machen, hat die Stadt Schulstraßen getestet. Mit eindeutigem Fazit.

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Vereine können bis Mitte Dezember Geld für ihre Ehrenamtlichen beantragen

Förderfonds für bürgerschaftliches Engagement 2026

In diesem Jahr hat die Stadt Dortmund gemeinnützige Organisationen mit knapp 70.000 Euro gefördert, damit diese das Ehrenamt stärken können. Auch 2026 steht der Förderfonds wieder zur Verfügung. Bewerbungen sind ab sofort und bis Mitte Dezember möglich!

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Rap-Experten laden zum Rückblick auf die HipHop-Geschichte ins Keuning.haus  

Murat Güngör und Hannes Loh im Keuning.haus.
© Bruno Alexander

HipHop-Geschichte im Keuning.haus: Murat Güngör und Hannes Loh präsentieren am Samstag, 4. Oktober, einen Remix aus Rap, Migration und Empowerment. Eine performative Reise durch 40 Jahre Rap-Geschichte, zu erleben ab 19:30 Uhr.

Murat Güngör und Hannes Loh fragen: Welche Spuren haben Gastarbeiter*innen im heutigen Rap-Sound hinterlassen? Wie wurde eine afrodiasporische HipHop-Kultur in den 1990ern weißgewaschen? Warum blieben nicht-männliche Protagonistinnen lange unsichtbar? Und: Schlummert in der postmigrantischen Kultur ein utopisches Potenzial gegen den rechten Backlash?

Mit Humor und Leichtigkeit führen Güngör und Loh durch 40 Jahre HipHop und 60 Jahre Migrationsgeschichte – eine atemberaubende Reise in vergessene Räume deutscher Musik- und Kulturgeschichte und die Geschichte einer langen Freundschaft.

Murat Güngör ist Lehrer an der Carlo-Mierendorff-Gesamtschule in Frankfurt, Mitautor eines Sachbuches zur HipHop-Kultur und Mitbegründer des antirassistischen Netzwerkes „Kanak Attak”. Als ehemaliger Rapper und Labelmanager war er zwischen 1990 und 1999 musikalisch aktiv. Er war 2017 Mitkurator einer Konferenz zur Männlichkeit zwischen Gangsta- und Queerrap.

Hannes Loh ist Lehrer und Systemischer Berater an der Helios-Gesamtschule bei Köln. Als Autor und Journalist beschäftigt er sich mit der globalen Entwicklung der HipHop-Kultur und legt dabei einen Schwerpunkt auf Migration, Empowerment und Didaktik. Zu diesem Thema hat er mehrere Bücher veröffentlicht. Mit seiner Band „Anarchist Academy” war er zwischen 1986 und 1998 musikalisch aktiv.

Ein Kuschelwolf für den 500.000sten Besucher im Naturmuseum

Stefan Dieterle und sein Sohn Raphael waren die 500.000 Besucher nach Wiedereröffnung des Naturmuseums.
© Stadt Dortmund / Silke Hempel

Eine halbe Million Besucher*innen seit der Wiedereröffnung vor fünf Jahren

Für die 500.000 in fünf Jahren trotz pandemiebedingter Schließungen gibt es ein Dankeschön für große Fans: Der 13-jährige Raphael Dieterle bekommt einen Kuschelwolf und Freitickets für den Besuch der nächsten Sonderausstellung mit der ganzen Familie. Der Besuch der Namibia-Ausstellung im Naturmuseum hatte die Dieterles sie sogar zu einer Urlaubsreise inspiriert.

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Führungen durch die Stadt und die Museen zeigen Kunst und Geschichte

Die Jugendstil-Führung durch die Nordstadt führt auch zum Mehmet-Kubasik-Platz.
© Stadt Dortmund / Katrin Pinetzki

Am Sonntag, 5. Oktober, locken vielen Veranstaltungen zum Familiensonntag am Dortmunder U. Es gibt außerdem ein großes Angebot an Führungen zur Kunst und Kultur in den Museen und in der Stadt.

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