Gewichtiger Rettungsbedarf

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Adam: feste Arbeitsverhältnisse statt befristete Jobs

Knapp eineinhalb Kilo zeigt diese nicht mehr ganz neue Waage an. Egal, ob auf’s Gramm genau – das Paket ist ein Schwergewicht!

Sparsam zu sein, vernünftig zu wirtschaften, die Umwelt zu schonen, ist Motto der Stadtverwaltung. Oder etwa doch nicht immer? Jedenfalls wurde im Amtshaus am Mittwoch aus wahrhaft gewichtigem Anlass zumindest vom Piraten-Mitglied Dieter McDevitt daran gezweifelt. Das lag an den insgesamt ca. 1.500 Gramm Papier, die jedem Bezirksvertreter an Unterlagen für die Sitzung zugeschickt wurden – alles in allem ein dickes Paket, das die Post anlieferte.

Allein die Informationen zum Thema „Rettungsbedarfsplan der Stadt Dortmund“ trugen fast ein Kilo dazu bei. McDevitt bezeichnete dies als „eine unglaubliche Geldverschwendung.“ Derartig umfangreiche Unterlagen sollten besser online zur Verfügung gestellt werden.

Dagegen warnte SPD-Vertreter Detlef Adam davor, an der falschen Stelle zu sparen – und zwar, wenn es um die Anzahl der Rettungssanitäter geht. Man habe zwar vor, zusätzliche Stellen zu schaffen, aber zunächst sollte man erst einmal die vorhandenen 17 befristeten Arbeitsverhältnisse in unbefristete umwandeln, um sie auf jeden Fall zu erhalten.

Isabella Knappmann sorgte sich darum, man könne voreilig zu viele Standorte schließen. Krankenkassen und Krankenhausträger planten ebenfalls, die Angebote auf weniger und größere Häuser zu konzentrieren. Mit diesen Anmerkungen nahmen die Mengeder Lokalpolitiker die Fortschreibung des Bedarfsplanes zur Kenntnis. Er wurde von der Feuerwehr Dortmund erstellt und berücksichtigt alle in der Stadt im Rettungsdienst tätigen Organisationen.

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