Stiftung help and hope legt Jahresbericht 2017 vor

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Umzug nach Gut Königsmühle war ein Meilenstein in
der Entwicklung der Stiftung

Vor gut einem Jahr hat die Stiftung help and hope ihren Sitz auf das Gut Königsmühle verlegt. Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung sieht diese Verlagerung  des Firmensitzes als Meilenstein für eine künftige positive Entwicklung der Stiftung an. „Es ist großartig, dass wir nun als Dortmunder Stiftung die ersten Schritte auf Gut Königsmühle gehen und tagtäglich die Entwicklungen hier vor Ort miterleben. Mit Gut Königsmühle möchte die Stiftung den Grundstein für ein außerordentlich soziales Projekt in Dortmund legen“, so Heller.

Bei der heutigen Vorlage des Geschäftsberichtes 2017 gab es ausschließlich Positives zu vermelden. So wurden im letzten Sommer bereits erste pädagogische Angebote auf dem Gut gestartet. Neben Zirkus- und Abenteuerwochen in den Ferien für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, entwickelte das Team mit der pädagogischen Leiterin Judith Hesselink erste wöchentliche Angebote für Dortmunder Familien. Erfolgreicher Startschuss für die Arbeit der Stiftung vor Ort: das Hoffest 2017.

Sandra Heller (Vorstandsvorsitzende der Stiftung) und René Scheer (Botschafter der Stiftung) stellen den Jahresbericht 2017 vor.

Gut Königsmühle soll ein sozialer Ort werden, an dem jeder, egal welcher Herkunft, Religion oder mit welchem sozialen Hintergrund, mit oder ohne Handicap in Kontakt mit der Natur und Tieren kommt. Dazu will die Stiftung das pädagogische Angebot erweitern, zum Beispiel um Angebote für Schulklassen. „Die Organisationen vor Ort – Vereine, Initiativen – sollen natürlich mit eingebunden werden. Wir wollen gemeinsam mit ihnen einen tollen Ort für Familien schaffen“, betont Heller. Sie bittet um Verständnis, dass die Dinge an der ein oder anderen Stelle nicht mit dem Tempo umgesetzt werden konnten, die andere, aber auch das Team der Stiftung selbst anfangs erhofft hatten. Jetzt sei der Start gelungen und man freue sich sehr auf die künftige Zusammenarbeit.

Etwas unauffälliger als das Projekt „Gut Königsmühle“ haben sich die beiden weiteren Programme entwickelt. Das Ausbildungs-Programm GIdZ – Gemeinsam in die Zukunft – ging ins fünfte Jahr. Es wurden im letzten Jahr 58 Jugendliche betreut, 16 davon in einer Ausbildung. Das Programm bietet – von vier MitarbeiterInnen betreut – jungen Erwachsenen vielfältige Unterstützung, damit der Einstieg ins Berufsleben gelingt.
Das Sprach- und Integrationsprogramm 4YOU wurde 2016 ins Leben gerufen. Mittlerweile kommen 18 junge Erwachsene regelmäßig zu den Sprachkuren, die dreimal in der Woche stattfinden.

“GidZ und 4YOU haben sich hervorragend entwickelt und haben sich mittlerweile fest in Dortmund etabliert“, berichtet René Scheer, Botschafter der Stiftung help and hope.

Die Stiftung möchte auch in den kommenden Jahren an die erfolgreiche Arbeit anknüpfen und noch mehr benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft und eine Perspektive ermöglichen. „Wir haben noch viel vor und freuen uns daher sehr auf die Zukunft und auf die Entwicklung all unserer Projekte“, so Heller und Scheer abschließend.

Ganz aktuell in der Vorbereitungsphase sind die diesjährigen Ferienwochen auf Gut Königsmühle. Angeboten werden wie im Vorjahr die Abenteuerwoche I, die Abenteuerwoche II und die Zirkuswoche. In den Abenteuerwochen sollen die Kinder die Natur und die Tierwelt rund um Gut Königsmühle entdecken, in der Zirkuswoche wird wieder an unterschiedlichen Stationen ein komplettes Programm einstudiert und zum Ende der Woche in einer echten Vorstellung im richtigen Zirkuszelt präsentiert. Für alle, die sich bisher noch nicht entscheiden konnten, gibt es eine schlechte Nachricht: Alle drei Wochen sind restlos ausgebucht, jeweils 40 Plätze in den beiden Abenteuerwochen und 80 Plätze in der Zirkuswoche sind komplett belegt.

Hinweis: Zur Vergrößerung der Fotos diese bitte anklicken! Fotos: Stiftung help and hope.

 

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