“distelwiese” weiht „Ort der Stille“ ein

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Zum Gedenken an die verstorbenen Kollegen und Kolleginnen

Zum Gedenken an unsere verstorbenen Kollegen und Kolleginnen haben wir in der Zweigwerkstatt „distelwiese“ einen  „Ort der Stille“ geschaffen. Der Ort kann nicht nur von Werkstattkollegen und Kolleginnen aufgesucht werden kann, sondern auch Angehörige und Freunde der Verstorbenen zum Gedenken einlädt.Wie es dazu kam
Die ersten Gedanken, einen solchen Ort zu errichten, liegen schon ein paar Jahre zurück und hatten ihren Ursprung in unserer Hauptwerkstatt an der Kobbendelle. Auf dem Gelände der Hauptwerkstatt war es aber schwierig einen geeigneten Platz zu finden. Mit Umzug einiger Kollegen und Kolleginnen nach Gut Königsmühle ergaben sich neue Möglichkeiten, um diese Idee zu verwirklichen zu können.

Im bewaldeten Hang auf dem Grundstück der Zweigwerkstatt fanden wir eine geeignete Stelle, die unserem Platzbedarf gerecht wurde. Nun konnte es an die Planung gehen.
Ein landwirtschaftliches Praktikum der damaligen Klasse 8 der Georgschule gab den Startschuss. 13 Schüler und 2 Lehrkräfte unterstützten uns tatkräftig bei der Umsetzung und brachten dazu noch sehr schöne eigene Ideen mit ein. U.a. entstand so der Übergang über den an unser Gelände angrenzenden Bach, der nun Regenbogenbrücke heißt.

Der Grundstein war gelegt und weitere Gedanken zur Gestaltung gab es auch. Eine weitere Anfrage für ein gemeinsames Projekt kam vom Berufskolleg Castrop-Rauxel. Hier haben wir gerne zugesagt. Es entstanden nochmals neue Ideen.
Wieder arbeiteten Schüler und Beschäftigte Hand in Hand und der „Ort der Stille“ wuchs und nahm Gestalt an.

In der dritten und letzten Phase, wurden wir erneut durch fleißige Schüler der Georgschule unterstützt, mit denen wir auch gemeinsam den Ort einweihen konnten
Allen Schülern, Lehrern und Betreuern, die uns so tatkräftig unterstützt haben, möchten wir sehr herzlich danken. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Werkstatt war in allen drei Fällen  intensiv und nicht alltäglich. Sie hat das Verständnis füreinander gestärkt, ebenso die Kooperation zwischen  Werkstatt und den Schulen.
Darüber freuen wir uns sehr und wünschen uns, dass wir diese Zusammenarbeit auch in Zukunft so harmonisch und erfolgreich fortsetzen können.

Andreas Wüst und David Maus
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