Bodenschutz zum Mitmachen

| Keine Kommentare

 Bodenaktionstag rund um die Reinoldikirche

Unter dem Motto „Wir machen Boden gut!“ veranstalten die NUA – Natur- und Umweltschutzakademie NRW – und die Untere Bodenschutzbehörde der Stadt Dortmund mit weiteren regionalen und lokalen Partnern einen Bodenaktionstag. Die Veranstaltung findet statt

 am Samstag, 11. August, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr rund um die Reinoldikirche.

Gemeinsam machen das Landesumweltamt, der Geologische Dienst, die Natur- und Umweltschutzakadamie (nua) mit Informationsständen und dem Umweltbus LUMBRICUS, der unteren Denkmalbehörde, der Verbraucherberatung NRW, dem NABU-Dortmund und der Biologischen Station Kreis Unna/Dortmund aufmerksam auf die Bedeutung des Bodens: auf die Vielfalt der Lebewesen in und auf ihm und auf Möglichkeiten, wie jeder ganz einfach zum Bodenschutz beitragen kann. Kinder und Erwachsene sind zu Mitmachaktionen und Gewinnspielen eingeladen. Ausstellungen und Informationsmaterialien informieren über das wichtige Thema Bodenschutz.
Und das sind die Themen, über die schwerpunktmäßig am Bodenaktionstag informiert wird:

Geheimnisse des Bodens lüften
Da es selten die Gelegenheit gibt, in den Boden zu schauen, werden die Akteure anschaulich und plakativ die Geheimnisse des Bodens lüften. Spannende Erkenntnisse und Mitmach-Aktionen für alle Altersklassen erlauben faszinierende und verblüffende Einblicke in die Welt unter unseren Füßen.

Der Boden kann eine Menge
Die wichtigste Funktion des Bodens: Er ist Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen.

Der Boden als Klimaanlage
Für unsere vielfältigen Nutzungen nehmen wir den Boden auch als Fläche ganz selbstverständlich in Anspruch und vergessen dabei völlig, dass das Wasserspeichervermögen des Bodens noch einen weiteren Zweck erfüllt. Insbesondere in den warmen Sommermonaten kommt uns der kühlende Effekt zugute, wenn das im Boden gespeicherte Wasser verdunstet.

Bodenschutz als kommunale Aufgabe
Freiraumschutz ist Bodenschutz – und dieser beginnt bei der Regional- und Stadtplanung. Der Flächennutzungsplan der Stadt Dortmund weist 46 % des Stadtgebietes als planerischen Innenbereich und 54 % als Außenbereich aus. Um die wertvollen, natürlichen Bodenareale im Außenbereich zu erhalten und den Flächenverbrauch zu minimieren, kommt der Schonung von Äckern, Wiesen, Wäldern und ökologisch wertvollen Flächen eine große Bedeutung zu.

www.pdf24.org    Send article as PDF   

Schreibe einen Kommentar