Die Zahl des Tages: 70. 000 

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Gesundheitsschädliche Wirkung von NO2 und Feinstaub

70.000 wissenschaftliche Publikationen belegen die gesundheitsschädliche Wirkung von NO2 und Feinstaub.“  Das teilt die Deutsche Umwelthilfe auf ihrer Internetseite mit; und weiter heißt es dort, dass die WHO seit 30 Jahren regelmäßig die Grenzwerte überprüfe und dabei auch zuletzt wieder die Richtigkeit des 40 µg/m³ Grenzwertes für NO2 bestätigt habe. 

Auch der Präsident der europäischen Pneumologen-Gesellschaft, der Berufsverband der Pneumologen (BdP) und die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) widersprechen den Grenzwertzweiflern klar und deutlich. (vgl. hierzu auch den Beitrag vom 30.1.19  auf MENGEDE:InTakt!)

Der Verein der Lungenfachärzte für Kinder und Jugendliche machte in seiner am 30. Januar veröffentlichten Stellungnahme klar: Er steht hinter den Grenzwert-Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Bezug auf die Grenzwert-Skeptiker äußern sich die Ärzte wie folgt: „Wissenschaftliche Aussagen pauschal in Frage zu stellen, ohne hierfür Belege anzuführen, ist unseriös. Wer öffentlichen Zweifel an dem gesundheitsschädlichen Potential von Luftschadstoffen sät, ohne hierfür wissenschaftliche Arbeiten zu zitieren, verletzt die Grundsätze ärztlichwissenschaftlichen Handelns.“

Nach den erfolgreichen bundesweiten Stickoxid-Messaktionen im vergangen Jahr startet die Deutsche Umwelthilfe vom 1. März bis 1. April 2019 eine weitere  Messaktion. Bevorzugt gemessen werden soll diesmal in der Nähe von  Kitas, Kinderärzten, Schulen, Altenheimen und Krankenhäusern. Denn genau dort halten sich Kinder, alte und gesundheitlich vorbelastete Menschen auf, die besonders unter der vergifteten Luft leiden.


Einzelheiten der Aktion sind zu erfahren unter: https://www.duh.de/abgasalarm/

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