Augustwanderung des Heimatvereins

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„Immer mit der Ruhr“- über die Ruhrhöhen von Arnsberg
nach Neheim-Hüsten

Die Wandergruppe im Arnsberger Wald. Nur Fotografin Marlies ist nicht auf em Bild.

Nach den Hitzegraden in der letzten Juliwoche hatten die 14 Wanderer bei der Wanderung am 1. August mit Temperaturen unter 25 Grad nahezu ideale Witterungsbedingungen. Wir fuhren mit dem Zug nach Arnsberg, das wir bei guten Zugverbindungen in etwas mehr als einer Stunde erreichten. Vom dortigen Bahnhof gingen wir in die Altstadt, die wir trotz der gesperrten Fußgängerbrücke in Bahnhofsnähe gut erreichten. Kurz darauf schwenkten wir nach links und standen  vor dem Arnsberger Verwaltungsgericht an der Jägerstraße 1. Das Gebäude erinnerte Hartmut an seine berufliche Tätigkeit als Denkmalpfleger. Die Frage: „Hier hast du sicher so manchen Prozess gewonnen?“ beantwortete er mit: „Nein, alle.“

Blick auf unsere Bezirkshauptstadt Arnsberg.

An der Jägerstraße stießen wir auf unseren  Wanderweg X 1, den sogenannten Plackweg, der bereits hinterder Ruhrbrücke seinem Namen alle Ehre machte, denn auf dem steilen Kreuzweg zum 263 Meter hohen Kreuzberg und gleich anschließend zur 368 Meter hohen Wicheler Höhe mussten wir uns, wie der Sauerländer sagt, ganz schön “placken” d. h. plagen. Bis auf eine Ausnahme war der Weg gut markiert, führte über schattige Waldwege bis an den Ortsrand von Müschede. Da wir ohne nennenswerte Rast knapp 4 Stunden unterwegs waren, hielten wir nach einer Einkehr Ausschau und fanden mit der Imbissstube „Zur kurzen Rast“, nur 600 m vom Wanderweg entfernt, eine „Oase in der Wüste“ mit einem ausreichenden Speisen-, Getränke- und Sitzplatzangebot. Wir staunten, wie schnell die Bedienung es schaffte, die ganze Gruppe neben den zahlreichen anderen Gästen schnell zu versorgen. „Freundliche Bedienung und leckeres Essen zu fairen Preisen“ stand in einer Internet-Bewertung, eine Beurteilung, der wir uns nur anschließen konnten.

Wanderweg über die Ruhrhöhen, nicht immer geht es durch Wälder.

Mit leichten Anstiegen auf einem Weg oberhalb des Flusses Röhr erreichten wir den Ort Herdringen beim Wildpark. Hinter einer hohen Mauer konnten wir da gleichnamige Schloss erkennen, das in den 1960er Jahren Drehort und Kulisse für die Edgar-Wallace-FilmeDer schwarze Abt“ und „Der Fälscher von London war“. Da wir durch Unachtsamkeit den Abzweig mit den Wanderweg X24 verpasst hatten, steuerten wir auf direktem Wege den Bahnhof Neheim-Hüsten an. Genau 20 Kilometer Strecke mit einigen schweißtreibenden Auf- und Abstiegen lagen hinter uns. Um 18.45 Uhr waren wir zurück in Mengede und konnten bei „Donato“ bei einem gleichzeitig stärkenden und erfrischenden Eis auf einen gelungenen Wandertag zurückblicken.            

Hinweis:
Die nächste Wanderung findet an 5. September statt. Sie führt über den Ruhrhöhenweg von Neheim-Hüsten nach Menden.

 

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